Rettungsplan für Spielplätze: Sponsoren und Paten gesucht
Leere Sandflächen statt Klettergerüsten: In Leverkusen verschwinden immer mehr Spielgeräte von Spielplätzen. Da der Stadt das Geld für Ersatz fehlt, fordert die CDU-Fraktion nun per Ratsantrag alternative Finanzierungsmodelle wie Sponsoring und Crowdfunding.
„In Quettingen sind aktuell zwei Spielplätze nicht mehr vollständig ausgestattet. Dabei hat Quettingen mit dem höchsten Anteil an Geschosswohnungen in Leverkusen besonders starken Bedarf daran. Viele Kinder haben keinen eigenen Garten und sind auf diese öffentlichen Flächen angewiesen“, betont Ratsherr Moritz Dahm. „Dass hier aus Geldnot nur noch abgebaut wird, ist für die Familien ein unhaltbarer Zustand.“
Die CDU will an diesen Zuständen zeitnah etwas ändern. Geplant sind Sponsoring-Verträge mit Unternehmen wie der EVL oder Sparkasse sowie Bürger-Patenschaften nach dem Vorbild anderer Städte.
„Wenn die Stadt es allein nicht stemmen kann, müssen wir den Rahmen für private Hilfe und Sponsoren öffnen. Wir brauchen einfache, unbürokratische Lösungen, damit die Spielplätze wieder bespielbar werden“, äußert sich Ratsherr Sven Tahiri dazu.
Die CDU fordert die Verwaltung auf, zeitnah ein Konzept vorzulegen, das rechtssicheres Sponsoring und private Initiativen ermöglicht.
Infos: CDU Leverkusen, Symbolfoto: Miriam Pereluk from Pixabay, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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