***April, April*** Rat beschließt Bau einer Hochstraße über dem Europaring

Geheime Sitzung bringt überraschende Lösung für das seit Jahrzehnten bestehende Stützen-Problem

***April, April*** Die Mehrheit unserer Community hat es natürlich direkt erkannt: Diese Geschichte war selbstredend ein April-Scherz!
Wir danken allen, die es mit Humor genommen haben, und haben uns sehr über die teilweise originellen Kommentare gefreut.
In diesem Sinne wünschen wir: Frohe Ostern!

 

Wer kennt sie nicht, die Leverkusener Stadtautobahn und ihre kuriosen Stützpfeiler. Seit Jahrzehnten gehört der betroffene Abschnitt des Europarings zu den bekanntesten verkehrlichen Kuriositäten in Leverkusen. Unter einer Unterführung wird die Fahrbahn dort durch massive Stahlstützen gesichert. Sie wurden ursprünglich als kurzfristige Maßnahme installiert, nachdem statische Probleme an der Konstruktion festgestellt worden waren.

Was nur wenige Jahre bestehen sollte, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem dauerhaften Zustand. Mittlerweile prägen die Stützen seit rund fünf Jahrzehnten das Erscheinungsbild der stadtautobahnähnlichen Strecke. Autofahrer mussten sich seit Generationen auf eine verengte Fahrbahn und eine ungewöhnliche Verkehrsführung einstellen.

Jahrzehnte ohne endgültige Lösung

In den vergangenen Jahrzehnten wurden zahlreiche Konzepte diskutiert. Neben einer vollständigen Sanierung der Unterführung standen auch ein kompletter Neubau sowie unterschiedliche Varianten einer Umgestaltung des Verkehrsknotens zur Debatte.

Gutachten wurden erstellt, Planungen begonnen und wieder verworfen. Die komplexe Bauweise des Bereichs und die hohe Verkehrsbelastung machten eine dauerhafte Lösung immer wieder schwierig. So blieb es über viele Jahre hinweg bei der provisorischen Abstützung.

In-eigener-Sache-anzeiger24-de-news

Entscheidung in nichtöffentlicher Sitzung

Nun ist offenbar eine weitreichende Entscheidung gefallen. Wie aus Kreisen der Stadtverwaltung bekannt wurde, hat der Rat der Stadt Leverkusen in einer nicht öffentlichen Sitzung eine neue Verkehrsplanung für den betroffenen Abschnitt beschlossen.

Kern des Beschlusses ist der Bau einer Hochstraße über der bestehenden Trasse des Europarings. Der Verkehr soll künftig auf eine zusätzliche Ebene verlagert werden, sodass die problematische Unterführung rückgebaut werden kann.

Zufahrt an der Bonner Straße

Nach den bislang bekannt gewordenen Planungen soll die neue Hochstraße im Bereich der Bonner Straße beginnen. Von dort aus würde sich die Trasse über die bestehende Fahrbahn des Europarings erheben und den Verkehr oberhalb der bisherigen Strecke führen.

Durch diese Konstruktion würde der Verkehr den Bereich mit den Stützen künftig auf einer eigenen Ebene überqueren.

Abfahrt am Rathaus-Center vorgesehen

Ein wichtiger Bestandteil der Planung ist eine Abfahrt in Höhe des Rathaus-Centers. Von dort soll der Verkehr direkt in Richtung Innenstadt abgeleitet werden können.

Nach dieser Abfahrt würde die Hochstraße wieder abgesenkt und an die bestehende Straßenführung anschließen.

Bestehende Strecke wird rückgebaut und begrünt

Die bisherige Fahrbahn unterhalb der neuen Hochstraße soll nach derzeitigen Vorstellungen weiterhin eingeschränkt genutzt werden. Damit könnte der lokale Autobetrieb stattfinden. Die durch den Rückbau freiwerdenden Flächen werden begrünt. Dadurch wird die neue Verkehrsführung aufgelockert.

Der Vorteil aus Sicht der Planer: Die bestehende Konstruktion mit den Stützen müsste nicht unmittelbar vollständig ersetzt werden, während gleichzeitig eine leistungsfähigere Verkehrsführung geschaffen würde.

Weitere Schritte in Vorbereitung

Offizielle Details zu Kosten, Bauzeit und möglichem Baubeginn sollen nach Angaben aus Verwaltungskreisen in den kommenden Wochen vorgestellt werden. Die Stadt geht davon aus, dass 90 % der Baukosten aus dem EU-Förderprogramm „Städte 3000“ erstattet werden.

Bericht: LT

Foto: KI generiert

 

Weitere Nachrichten aus Leverkusen gibt es unter www.anzeiger24.de/leverkusen/news/

 


Ihr wollt uns Eure Meinung sagen? Gerne per Mail an

[email protected]

oder als Kommentar bei Facebook.

Euch hat unser Beitrag gefallen? Dann liked und teilt ihn gerne.