Pyrotechnik-Einsatz: Polizei ermittelt gegen Fans beider Lager
Nach dem Spiel zwischen Bayer 04 und dem 1. FC Köln drohen strafrechtliche Konsequenzen
Das Rheinische Derby zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem 1. FC Köln hatte nicht nur sportlich einiges zu bieten. Während die Werkself mit einem knappen 3:2-Sieg ins DFB-Pokal-Halbfinale einzog, haben einige Fans nun mit rechtlichen Folgen zu rechnen. Die Polizei hat Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.
Schon während des gesamten Spiels wurden in beiden Fankurven immer wieder Pyrotechnik gezündet. Besonders die Anhänger des 1. FC Köln sorgten bereits zu Beginn der Partie für eine rund zehnminütige Spielunterbrechung, als dichte Rauchschwaden aus ihrem Block das Stadion einhüllten.
Das könnte auf die verantwortlichen Fans zukommen
Das Abbrennen von Pyrotechnik in Stadien wird grundsätzlich als Ordnungswidrigkeit gewertet. In bestimmten Fällen können jedoch schwerwiegendere Tatbestände wie Sachbeschädigung, gefährliche Körperverletzung oder ein Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz hinzukommen. Letzteres kann mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.
Trotz Allem ein schönes Spiel
Trotz der Vorfälle verlief der Abend nach Spielende weitgehend ruhig. Laut Polizeiangaben kam es zu keinen größeren Auseinandersetzungen oder weiteren Einsätzen. Die Ermittlungen gegen die beteiligten Fans laufen jedoch weiter.
Ob und welche Strafen tatsächlich auf die Betroffenen zukommen, hängt von den laufenden Ermittlungen und der Bewertung der Vorfälle ab. Die Polizei und Sicherheitsbehörden dürften den Vorfall mit Blick auf zukünftige Spiele und die Sicherheit im Stadion genau analysieren.
Quelle: RP
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