Prof. Dr. Alper Öner übernimmt Leitung der Kardiologie am Klinikum Leverkusen
Rückkehr mit Erfahrung: Neuer Klinikdirektor kehrt an bekannte Wirkungsstätte zurück
Das Klinikum Leverkusen stellt sich in der Kardiologie personell neu auf: Zum 1. Januar 2026 übernimmt Prof. Dr. med. Alper Öner die Direktion der Klinik für Kardiologie. Der 49-jährige Kardiologe folgt auf Prof. Dr. Peter Schwimmbeck, der in den Ruhestand geht. Für Öner ist es eine Rückkehr an eine frühere berufliche Station – und ein Schritt mit klarer fachlicher Ausrichtung.
Stationen in Leverkusen und Rostock
Prof. Öner stammt aus Köln und begann seine kardiologische Laufbahn 2003 am Klinikum Leverkusen. Dort absolvierte er seine Facharztausbildung in Innerer Medizin und Kardiologie und wurde später Oberarzt unter Prof. Schwimmbeck. 2015 wechselte er an die Universitätsmedizin Rostock, wo er zunächst als stellvertretender Klinikdirektor und später als Direktor der Kardiologie tätig war.
Der Kontakt zum Klinikum Leverkusen sei nie ganz abgebrochen, betont Öner, der die Rückkehr an seine frühere Wirkungsstätte auch als persönliche Entscheidung beschreibt. Die Verbundenheit zur Region und zum Haus spielt für ihn eine zentrale Rolle.
Fachliche Schwerpunkte: Herzklappenerkrankungen und Implantattechnologien
Öner gilt als Experte auf dem Gebiet der minimal-invasiven Herzkatheterverfahren, insbesondere bei der Behandlung komplexer Herzklappenerkrankungen. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Erforschung neuer Implantattechnologien und biokompatibler Materialien – etwa zur Verbesserung von Stents.
Ein weiterer Fokus seiner Arbeit liegt auf der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Akut- und Notfallversorgung sowie der Digitalisierung medizinischer Prozesse, etwa im Rahmen telemedizinischer Projekte. So ist er unter anderem am Aufbau des Projekts „Telenotarzt Bergisches Land“ beteiligt, das auch in Leverkusen Anwendung findet.
Weiterentwicklung der kardiologischen Versorgung im Blick
Für die Zukunft plant Öner, die kardiologische Versorgung am Klinikum Leverkusen weiterzuentwickeln und die Klinik als überregional sichtbare Einrichtung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu positionieren. Dabei betont er insbesondere die Bedeutung des bestehenden Teams und der Rahmenbedingungen vor Ort.
Auch aus Sicht der Klinikleitung ist die neue Personalie ein bedeutender Schritt. Die Geschäftsführung des Hauses zeigt sich erfreut über die Rückkehr eines ausgewiesenen Fachmanns, der sowohl medizinische Expertise als auch eine enge Bindung an das Klinikum mitbringt.
Mit dem Wechsel an der Spitze der Kardiologie setzt das Klinikum Leverkusen ein Zeichen für Kontinuität und Innovation – und stärkt gleichzeitig die medizinische Versorgung in der Region.
Quelle/Foto: Klinikum Leverkusen
Text: MS
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