Köln: Pflastersteine treffen Auto in der Nacht
Angriff aus dem Nichts
Eine scheinbar gewöhnliche Autofahrt wurde in der Nacht auf Sonntag, 22. März 2026, für einen jungen Autofahrer plötzlich zum Albtraum, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Köln mitteilen:
Ein 21-jähriger Kölner war gegen 2.45 Uhr mit seinem Mercedes auf der Erftstraße unterwegs, als unter der Bahnbrücke am August-Sander-Park plötzlich Gefahr drohte. Ohne jede Vorwarnung durchbrachen Pflastersteine die nächtliche Stille – und die Windschutzscheibe seines Autos.
Zwei Steine schlugen durch das Glas: Einer traf die Fahrerseite, ein zweiter krachte auf der Beifahrerseite ein. Der Fahrer blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Nur wenige Zentimeter entschieden darüber, dass der Vorfall nicht weitaus schlimmer endete.
Für die Ermittler steht fest: Es handelt sich nicht um einen Streich, sondern um einen lebensgefährlichen Angriff. Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt. Eine Mordkommission wurde eingerichtet.
Am Tatort sicherten die Beamten neben weiteren Pflaster- und Backsteinen auch den Akku eines E-Scooters. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden mehrere Gegenstände gezielt von der Brücke auf die Fahrbahn geworfen.
Die Polizei bittet nun dringend um Hinweise. Wer in der Nacht Beobachtungen gemacht hat oder verdächtige Personen gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an [email protected] beim Kriminalkommissariat 11 zu melden.
Infos: Polizei Köln (sw/sb), Symbolfoto: pixabay, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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