Park-Chaos auf der Sandstraße: CDU Opladen fordert neue Regeln für mehr Sicherheit
Antrag für Bezirksvertretung: Verwaltung soll neues Konzept erarbeiten
Die CDU Opladen will etwas gegen das Parkraum-Problem auf der Sandstraße unternehmen. Über einen Antrag für die Bezirksvertretung II soll die Verwaltung beauftragt werden, „stadteinwärts eine Parkregelung zu erarbeiten, welche insbesondere eine problemfreie Befahrung für den ÖPNV ermöglicht“. Dazu soll auch ein Ortstermin mit den Mitgliedern der Bezirksvertretung II arrangiert werden.
Die Situation ist schwierig: „Teilweise parken die Autos komplett auf der Straße, teilweise gibt es räumlich begrenzte ‚halbseitige‘ Gehweg-Parkregelungen“, hat der Ortsvorsitzende Matthias Itzwerth festgestellt. „Durch die faktisch durchgehend parkenden Autos gibt es keine ausreichend großen Ausweichmöglichkeiten, um den vorfahrtsberechtigten Gegenverkehr passieren zu lassen."
Anwohner hätten sich außerdem beschwert, dass immer mehr Fahrzeuge sehr dicht an ihren privaten Grundstückseinfahrten parken würden.
Auch bei der Anhöhe zwischen Kindergarten und Einmündung Im Staderfeld sieht der Christdemkrat eine „erhöhte Gefahrenlage, da keine ausreichende Sichtmöglichkeit auf den Gegenverkehr gegeben ist, bevor man auf die Gegenspur fährt“.
Auch für die Busse wird es eng und gefährlich
„Bei einer vorsichtigen Fahrweise ist ein PKW-PKW-Begegnungsverkehr trotz parkender Autos möglich, ein PKW-Bus/LKW-Begegnungsverkehr benötigt Ausweichflächen. Leider wird hierzu in diesen nicht ungefährlichen Situationen sehr oft auf den Gehweg ausgewichen“, heißt es weiter.
Die Wupsi habe auf Anfrage ebenfalls den Wunsch nach einer neuen Regelung mit Ausweichflächen für die Linien 253 und 255 geäußert, so Itzwerth: „Die Kollegen können bestätigen, dass das Befahren der Straße in Richtung Opladen in den letzten Jahren deutlich schwieriger geworden ist. Die Anzahl der parkenden Autos hat vor allem auch durch den Neubau einiger Mehrfamilienhäuser deutlich zugenommen. Uns ist jetzt kein erhöhtes Unfallaufkommen bekannt. Nichtsdestotrotz ist das Befahren durch die fehlenden Lücken bei Gegenverkehr immer anspruchsvoller geworden. Die Warterei hinter den parkenden Autos führt darüber hinaus auch immer wieder zu Verspätungen. Wir würden daher begrüßen, wenn zur Verbesserung des Verkehrsflusses entsprechende Maßnahmen getroffen würden.“
Und die Lage könnte sich sogar noch weiter verschärfen durch den Ausbau des Flüchtlingsheims und Baumaßnahmen zwischen der Straße Im Staderfeld und Ulrichstraße. Die CDU erwartet daher von der Verwaltung eine „Gesamtbetrachtung“.
Quelle: CDU Opladen
bearb.: KA
Archivfoto: anzeiger24.de
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