ÖPNV in Leverkusen: VRS plant Preiserhöhungen ab 2026
Fahrgäste im öffentlichen Personennahverkehr müssen sich ab dem 1. Januar 2026 auf steigende Ticketpreise einstellen. Wie Radio Leverkusen unter Berufung auf aktuelle Planungen des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) berichtet, sollen die Tarife im Durchschnitt um 1,9 Prozent anziehen.
Die Anpassung betrifft sowohl den regionalen Bahnverkehr als auch die Buslinien des lokalen Verkehrsunternehmens Wupsi. Welche konkreten Ticketarten und Preisstufen davon betroffen sein werden, steht allerdings noch nicht fest. Die Wupsi könne derzeit keine detaillierten Angaben zu möglichen Auswirkungen vor Ort machen, heißt es.
Besonders der Kurzstreckentarif stand zuletzt im Fokus. Ursprünglich hatte der VRS geplant, diese Ticketoption bereits zum Jahreswechsel vollständig abzuschaffen. Laut Radio Leverkusen ist diese Änderung nun zurückgestellt: Die Kurzstrecke soll erst Mitte 2028 aus dem Angebot verschwinden.
Der VRS begründet die geplanten Preiserhöhungen und Tarifänderungen laut Bericht vor allem mit finanziellen Belastungen durch das bundesweit gültige Deutschlandticket. Um Einnahmeverluste auszugleichen, seien Anpassungen notwendig. Zudem wolle man die Nutzung der eezy.nrw-App stärker fördern. Die digitale Lösung bietet alternative, streckenbasierte Tarifmodelle an, die flexibler auf individuelle Mobilitätsbedürfnisse zugeschnitten sein sollen.
Für Pendlerinnen und Pendler in Leverkusen bedeuten die Pläne zunächst abwartende Unsicherheit: Bis konkrete Preislisten vorliegen, bleibt unklar, wie stark einzelne Tarife angehoben werden.
Quelle: Radio Leverkusen, Foto und Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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