NRW-Sportschule soll auf Käthe-Kollwitz-Gesamtschule ausgeweitet werden

18.09.2026

Das Angebot der NRW-Sportschule in Leverkusen soll erweitert werden. Neben dem Landrat-Lucas-Gymnasium soll künftig auch die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule eine Sportklasse im Rahmen des Programms anbieten. Start ist nach den bisherigen Planungen zum Schuljahr 2027/2028. Die endgültige politische Entscheidung soll in der Oktobersitzung des Leverkusener Stadtrats fallen.

 

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An beiden Schulen soll laut Stadtverwaltung jeweils ein Zug als Sportklasse eingerichtet werden. An der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule soll das Angebot mit dem fünften Jahrgang beginnen und anschließend mit den folgenden Jahrgängen aufwachsen. Die Gesamtschule bleibt dabei weiterhin achtzügig.

Voraussetzung für die Aufnahme in die Sportklasse ist an beiden Schulen ein erfolgreich absolvierter sportmotorischer Test. Schülerinnen und Schüler sollen so Leistungssport und schulische Bildung miteinander verbinden können. An der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule stehen dabei alle schulischen Abschlüsse bis hin zum Abitur offen.

 

Die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen hat die geplante Erweiterung nach Angaben der Stadt bereits ausdrücklich begrüßt. In einem Schreiben heißt es: „Das in Leverkusen seit dem Schuljahr 2013/2014 etablierte Konzept zur Vereinbarkeit von Leistungssport und schulischer Bildung hat sich als überaus erfolgreich erwiesen. Dass dieses bewährte Modell nun im Sinne der Chancen- und Bildungsgerechtigkeit auf eine Gesamtschule ausgeweitet werden soll, um Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrer schulischen Ausgangslage den Zugang zur dualen Karriere aus Schule und Leistungssport zu ermöglichen, ist ein wichtiger und richtiger Schritt.“

 

Stadtdirektor Marc Adomat sieht in der Erweiterung eine Reaktion auf die Nachfrage nach dem Angebot: „Wir freuen uns sehr über diese ausdrückliche Wertschätzung aus Düsseldorf. Sie bestätigt, dass wir mit unserem Leverkusener Weg genau richtig liegen“, erklärt Stadtdirektor und Dezernent für Bildung, Jugend und Sport, Marc Adomat. „Der Bedarf ist in unserer Sportstadt eindeutig vorhanden. Deshalb wollen wir unser erfolgreiches Konzept konsequent weiterentwickeln und noch mehr Kindern und Jugendlichen Chancen eröffnen. Mein besonderer Dank gilt allen, die dieses tolle Projekt mit ihrem Engagement voranbringen und mit Leben füllen – in den Schulen, in den Vereinen und bei den verantwortlichen Mitarbeitenden der Stadt Leverkusen.“

 

Quelle: Stadt Leverkusen, Foto: Redaktion mit KI-Visualisierung, Bearbeitung anzeiger24.de

 

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