Müllsünder aufgepasst: Leverkusen macht Ernst!

28.06.2025

Sauberkeit statt Schlendrian: Stadt Leverkusen geht gegen Müllsünder vor

Leverkusen sagt dem Müll den Kampf an – und diesmal mit voller Kraft. In der ersten Juliwoche startet die Stadt eine groß angelegte Kontrolloffensive gegen Vermüllung. Ziel: mehr Ordnung, weniger Abfall, sauberere Straßen. Wer künftig achtlos Verpackungen, Kippen oder Getränkedosen fallen lässt, muss mit saftigen Strafen rechnen.

 

Versteckte Kontrolleure auf Mülljagd

Zwischen dem 30. Juni und dem 6. Juli 2025 wird es in Leverkusen ernst: Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) ist dann mit gezielten Schwerpunktkontrollen im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Dabei setzen die Ordnungskräfte nicht nur auf sichtbare Präsenz – sondern auch auf Zivilkleidung. Gerade an bekannten „Müll-Hotspots“, etwa am Busbahnhof in Wiesdorf oder in Lützenkirchen, will man Sünder auf frischer Tat ertappen.

Diese Orte gelten seit Jahren als Brennpunkte, an denen immer wieder Verpackungen, Essensreste und vor allem Zigarettenkippen das Bild verschandeln – und sogar Schädlinge anziehen. Die Stadt reagiert damit auf zahlreiche Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern, die den zunehmenden Müll leid sind.

 

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Müll kostet – und zwar alle

Die Müllberge, die in Leverkusen regelmäßig auf öffentlichen Flächen entsorgt werden, sind nicht nur ein ästhetisches Problem. Sie reißen auch ein tiefes Loch in die Stadtkasse: 619 Tonnen wilder Müll wurden 2024 von der Avea eingesammelt. Im laufenden Jahr ist man schon zur Jahresmitte bei 420 Tonnen angekommen – Tendenz steigend. Das belastet den Haushalt und schlägt letztlich auf die Abfallgebühren durch, die alle zahlen.

 

Bußgeld statt Verwarnung

Mit ihrer neuen Kontrollstrategie will die Stadt aber nicht nur aufklären, sondern auch durchgreifen. Müllvergehen können bis zu 100 Euro kosten – bei schwerwiegenden oder gewerblichen Verstößen drohen sogar Bußgelder bis zu 100.000 Euro. Wer erwischt wird, muss also mit deutlichen Konsequenzen rechnen.

Der KOD kündigt an, sich im Einsatz notfalls auszuweisen oder Verstärkung durch uniformierte Kollegen zu holen. Ziel ist es, klar zu machen: Müll ist kein Kavaliersdelikt.

 

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Ein Appell an alle: Verantwortung übernehmen

Die Aktion soll aber nicht nur abschrecken, sondern auch zum Umdenken anregen. Leverkusen möchte langfristig eine sauberere Stadt sein – und dafür braucht es mehr als Kontrollen. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, mitzuhelfen und ihren Beitrag zu leisten. Denn eines ist klar: Sauberkeit geht uns alle an.

 

Quelle/Foto: Stadt Leverkusen
Text: MS

 

 

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