Leverkusener Netzwerk setzt ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Am 25. November 2025, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, zeigt das Netzwerk der lokalen Gleichstellungsbeauftragten in Leverkusen eine klare Haltung gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ beteiligt sich das Netzwerk an der Aktion „Wir brechen das Schweigen“, die vom Hilfetelefon ins Leben gerufen wurde.
Dieser Tag ist besonders wichtig, da die aktuellen Zahlen des Bundeskriminalamts zeigen, dass Gewalt gegen Frauen in Deutschland weiterhin zunimmt. Das Lagebild „Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten“, das 2024 veröffentlicht wurde, verdeutlicht den Handlungsbedarf. Der 25. November wird weltweit genutzt, um auf die Missstände aufmerksam zu machen und das Bewusstsein für dieses ernste Thema zu schärfen.
Das Netzwerk der Gleichstellungsbeauftragten hat bereits ein gemeinsames Foto erstellt, das ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzt. Ergänzend dazu planen die teilnehmenden Institutionen eigene Aktionen, um das Thema weiter in der Öffentlichkeit zu thematisieren.
Das Netzwerk trifft sich seit 2022 regelmäßig auf Initiative des städtischen Gleichstellungsbüros und setzt sich aus Gleichstellungsbeauftragten sowie Vertretern verschiedener städtischer Institutionen zusammen, darunter die Wohnungsgesellschaft Leverkusen GmbH, die Energieversorgung Leverkusen und die Bayer AG. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, die Themen rund um Gleichstellung und Gewaltprävention aktiv zu fördern und zu verbreiten.
Durch ihre Aktionen möchten sie das #SchweigenBrechen und die Gesellschaft dazu ermutigen, sich gegen Gewalt an Frauen einzusetzen.
Infos/Foto: Stadt Leverkusen, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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