Landesweite Kontrollen in zwölf NRW-Städten, auch in Leverkusen
In Nordrhein-Westfalen haben Behörden am heutigen Mittwoch, 4. März 2026, eine groß angelegte Kontrollaktion gegen Problemimmobilien und Sozialleistungsmissbrauch gestartet. In zwölf Städten, darunter auch Leverkusen, sollen mehr als 300 Mitarbeitende aus Kommunen und anderen Institutionen seit den frühen Morgenstunden gezielt in heruntergekommenen Wohngebäuden nach rechtlichen Verstößen und ausbeuterischen Wohnverhältnissen vorgehen.
Im Rahmen der Aktion werden insgesamt rund 250 Wohneinheiten untersucht, teilt das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung auf seiner Internetseite mit. Neben Leverkusen standen Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Krefeld, Langenfeld, Remscheid, Solingen, Velbert und Wuppertal auf dem Einsatzplan. Ziel ist es, Strukturen aufzudecken, bei denen Menschen in maroden Immobilien leben und gleichzeitig Sozialleistungen ungerechtfertigt bezogen werden.
"Erstmals bei der Kontrollaktion dabei ist auch die neue Koordinierungsstelle Rhein-Wupper „GeKo Rhein-Wupper“ für vorausschauende Stadt- und Sicherheitspolitik, die durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung im Wege der interkommunalen Zusammenarbeit gefördert wird. Die fünf Städte Wuppertal, Leverkusen, Solingen, Remscheid und Langenfeld bilden durch diese interkommunale Zusammenarbeit ein Informationszentrum, um über Stadtgrenzen hinaus zeitnah und lageangepasst zu handeln", beschreibt das Ministerium.
Die Ergebnisse der Kontrollen sollen in den kommenden Tagen ausgewertet und veröffentlicht werden.
Infos: https://www.mhkbd.nrw, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
Weitere Nachrichten aus Leverkusen gibt es unter www.anzeiger24.de/leverkusen/news/
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