Köln-Müngersdorf: Metallstange durchbohrt Auto

Riskante Fahrmanöver eines Fahranfängers enden glimpflich

In den frühen Morgenstunden des Donnerstags (25. Juni 2026) ist es auf dem Parkplatz P3 am Willi-Schwarz-Weg im Kölner Stadtteil Müngersdorf zu einem Verkehrsunfall gekommen, der nur durch glückliche Umstände ohne Verletzte endete. Nach Angaben der Ermittler der Polizei Köln überschätzte ein 19-jähriger Fahranfänger sein fahrerisches Können deutlich.

  

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Gegen 4.40 Uhr war der junge Fahrer gemeinsam mit einer Beifahrerin auf das Gelände gefahren. Spuren auf einer angrenzenden Grünfläche deuten darauf hin, dass der Wagen dort offenbar absichtlich ins Driften gebracht wurde. Die Polizei geht derzeit von einem verbotenen sogenannten Alleinrennen sowie von waghalsigen Fahrmanövern aus.

 

In der Folge verlor der 19-Jährige mutmaßlich die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen eine metallene Absperrung. Eine dabei gelöste Metallstange durchschlug das Auto von der Windschutzscheibe bis zum Heckbereich und verfehlte die Kopfstütze der Beifahrerin nur knapp.

 

Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest fiel positiv aus. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Zudem stellten die Einsatzkräfte seinen Führerschein sowie das Fahrzeug sicher. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen des Verkehrskommissariats dauern an.

 

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor riskantem Fahrverhalten wie Driften, Beschleunigungsrennen oder gefährlichen Überholmanövern. Solche Aktionen könnten schnell außer Kontrolle geraten und Menschenleben gefährden. 

 

Bericht: Polizei Köln( cb/ts), Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

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