Köln: Aufmerksame Bankmitarbeiterin verhindert Betrug an 91-Jähriger
Polizei warnt in einem Online-Vortrag über die Methoden solcher Schockanrufe
Eine Bankmitarbeiterin in Köln hat mit schnellem Handeln eine Seniorin vor einem sogenannten Schockanruf-Betrug bewahrt. Die 55-Jährige wurde misstrauisch, als eine 91-jährige Kundin eine größere Geldsumme abheben wollte – und informierte umgehend die Polizei.
Nach Angaben der Ermittler hatte ein Betrüger die Seniorin zuvor telefonisch kontaktiert und sich als Polizist ausgegeben. In einem längeren Gespräch soll er behauptet haben, ihr Sohn habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Um eine angebliche Kaution zu bezahlen, müsse sie nun einen fünfstelligen Betrag bereitstellen. Eine vermeintliche Staatsanwältin werde das Geld anschließend abholen.
In der Bankfiliale erkannte die Mitarbeiterin die typische Betrugsmasche und alarmierte sofort die Polizei. Einsatzkräfte konnten die Frau anschließend beruhigen und ihr erklären, dass es sich um einen Täuschungsversuch handelte und ihrer Familie nichts zugestoßen war.
Die Polizei nimmt den Fall zum Anlass, erneut vor sogenannten Schockanrufen zu warnen. Dabei setzen Täter gezielt ältere Menschen unter Druck, um sie zur Übergabe großer Geldsummen zu bewegen. Um über Methoden und Folgen solcher Betrugsversuche aufzuklären, bietet die Polizei Anfang März eine kostenlose Online-Informationsveranstaltung an, die sich insbesondere an Angehörige und Institutionen/Einrichtungen mit Kontakt zu Seniorinnen und Senioren richtet. Dieses kostenlose "Wohnzimmergespräch" findet am 4. März 2026 von 11 Uhr bis 12.30 Uhr statt.
Informationen zur Teilnahme sind auf der Internetseite der Polizei Köln unter folgendem Link zu finden: https://koeln.polizei.nrw/termine/polizei-koeln-wohnzimmergespraech
Infos: Polizei Köln (ph/sb), Foto: KI erzeugt mit Adobe Photoshop, Bearbeitung anzeiger24.de. BL
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