Klinikum Leverkusen feiert die Eröffnung seiner Kinderpalliativstation

28.08.2025

Eingeladen waren am Mittwoch, 27. August 2025, „alle Spenderinnen und Spender – und alle, die es noch werden wollen“, heißt es auf der Webseite des Klinikums, das als Großkrankenhaus sein ausgewiesenes „Herzensprojekt“ erfolgreich realisiert: Seit Juli 2025 betreut ein multiprofessionelles Team die ersten Kinder und Jugendlichen mit schwersten oder komplexen Erkrankungen in dem Neubau im Gesundheitspark. Dessen Errichtung begann im Jahr 2022 und wurde Ende des vergangenen Jahres abgeschlossen. Bei der Finanzierung halfen Fördermittel des Landes NRW und einige beachtliche Großspenden, darunter 1,3 Millionen Euro der Deutschen Krebshilfe und eine halbe Million des Bayer-Konzerns. Aber auch dank unzähliger kleinerer Beträge von mittelständischen Unternehmen und Privatpersonen konnte das Klinikum sein neues Department für Kinderpalliativmedizin aufbauen.

 

 

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Das Engagement der Zivilgesellschaft war und ist weiterhin überwältigend“, sagt Dr. Dejan Vlajnic, der seit Jahresbeginn als ärztlicher Leiter den Aufbau der neuen Station verantwortet. „Es bewegt uns sehr, wenn wir uns vor Augen führen, wie viele Menschen aus Leverkusen und der Region unser Projekt unterstützt haben – sei es durch eine Sammlung auf der eigenen Geburtstagsfeier, durch den Verkauf selbstgemachter Dinge oder auch durch die einfache Überweisung einer Spende.“ Nicht nur habe das Engagement die Kinderpalliativstation möglich gemacht, so der erfahrene Pädiater. Auch habe es dazu beigetragen, dass das medizinische, pflegerische und therapeutische Team vor Ort gerade zum Start besonders starken Rückenwind verspüre. „Dafür möchten wir uns bedanken“, betont Dejan Vlajnic.

 

Deutschlandweit ist die Kinderpalliativstation des Klinikums Leverkusen erst die dritte Station ihrer Art – und damit sozusagen eine Insel in der Versorgungslandschaft. Weil sich das Stationsteam seinen jungen Patientinnen und Patienten hier mit viel Ruhe widmet, hat es seiner Wirkungsstätte den Namen „Zeitinsel“ gegeben. „Er steht für etwas Behutsames und Beschützendes“, erklärt Dr. Dejan Vlajnic, „eine kleine Welt außerhalb des Alltags, in der es nur das Hier und Jetzt gibt – und in der sich Zeit dehnt, damit Raum für Nähe, Würde, Kraft, Mut und Hoffnung entsteht.“

 

Infos: Klinikum Leverkusen, Imgagefoto: pixabay, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
  

 

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