Jusos kritisieren geplante Finanzierung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
Die Jusos Leverkusen kritisieren den geplanten Haushaltskurs der Stadt zur Finanzierung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Nach Angaben der Jugendorganisation der SPD weicht der aktuelle Haushaltsbegleitbeschluss von einer früheren Einigung im Kinder- und Jugendhilfeausschuss ab. „Noch am 16. April 2026 gab es im Kinder- und Jugendhilfeausschuss einen einstimmigen, fraktionsübergreifenden Beschluss, drei Millionen Euro über die Laufzeit des Haushaltssicherungskonzepts, aus dem Budget des NRW-Infrastrukturgesetzes für Investitionen in die Offene Kinder- und Jugendarbeit bereitzustellen“, beschreiben die jungen Sozialdemokraten. Oberbürgermeister Hebbel und die CDU weichen mit diesem Vorschlag von einem ursprünglich einstimmigen Beschluss ab und schlagen stattdessen eine 400.000-Euro-Lösung vor.“
Dazu erklärt Marlow Mattikau, der Juso-Vorsitzende aus Leverkusen: „Wir haben als Stadt Leverkusen die soziale Verantwortung, Jugendarbeit zu fördern. Kinder- und Jugendarbeit ist unfassbar wichtig. Sie bietet jungen Menschen sichere Orte, Gesellschaft, Prävention, Bildung, soziale Kontakte und Raum für persönliche Entwicklung. Sie kann Zukunftschancen und Perspektiven aufzeigen.“
Die Jusos berufen sich auf Stellungnahmen freier Träger der Jugendhilfe. Diese befürchten, dass die vorgesehenen Mittel an Förderbedingungen des Landes geknüpft seien, für die sie derzeit nicht antragsberechtigt seien. Dadurch bestehe das Risiko, dass die Gelder die Einrichtungen letztlich nicht erreichen.
Die Jusos fordern daher, zum ursprünglichen Beschluss mit einem Investitionsvolumen von drei Millionen Euro zurückzukehren. Zudem appellieren sie an den Rat der Stadt und an die SPD-Ratsfraktion, den freien Trägern langfristige Planungssicherheit zu ermöglichen. Ein entsprechender Änderungsantrag dazu stammt von der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, hier nachzulesen unter dem Tagesordnungspunkt 25.
Quelle: Jusos Leverkusen, Bearbeitung anzeiger24.de: BL mit Hilfe von KI
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