Hundertjähriger bekommt zum Geburtstag eine Hüfte
Und was macht er damit?
Der 100-jährige Hubert Münch aus Leverkusen hat nach zwei Jahren weitgehender Bewegungsunfähigkeit wieder neue Lebensqualität gewonnen. Zwei Wochen nach seinem runden Geburtstag erhielt er im Alexianer St.-Remigius-Krankenhaus Opladen einen neuen Hüftersatz. Die Entscheidung für den Eingriff traf er selbst, da er nicht länger ausschließlich sitzen oder liegen wollte.
Die Operation verlief komplikationslos, und schon wenige Tage später begann er auf der geriatrischen Abteilung mit dem Gehtraining. Ziel ist es, künftig nur noch mit einem Gehstock auskommen zu können.
Opladener Klinik auf Prothetik spezialisiert
Das Opladener Krankenhaus ist als „Endoprothetik-Zentrum der Maximalversorgung“ zertifiziert und spezialisiert auf den Ersatz bereits bestehender Prothesen. In der Region ist es mittlerweile die einzige Klinik, die solche Eingriffe anbietet. Hintergrund sind Klinikschließungen und Änderungen durch die Krankenhausreform.
Chefarzt Ralf Decking betont, dass bei solchen Entscheidungen weniger das Alter als die gesundheitliche Gesamtsituation entscheidend sei. Bei Münch sei diese außergewöhnlich gut. Der Eingriff steigere nicht nur die Lebensqualität, sondern könne auch langfristig Pflegekosten vermeiden. Der Senior selbst ist zuversichtlich, noch mehrere Jahre von der verbesserten Mobilität profitieren zu können.
Bericht: LT
Fotos/Video: anzeiger24.de
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