Hebbel drängt in Berlin auf Entlastung für Leverkusen beim A1-Ausbau

Beim Antrittsbesuch im Bundesverkehrsministerium hat Leverkusens Oberbürgermeister Stefan Hebbel Änderungen an den Planungen für den Ausbau der A1 eingefordert. Im Mittelpunkt des Gesprächs am 13. April 2026 in Berlin standen die Belastungen für die Bevölkerung durch den geplanten oberirdischen Ausbau des als „Stelzenautobahn“ bekannten Abschnitts.

 

Gemeinsam mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Rüdiger Scholz, der das Treffen vermittelt hatte, brachte Hebbel gegenüber dem Parlamentarischen Staatssekretär Christian Hirte die Erwartung vor, die Planungen stärker an den Bedürfnissen der Stadt auszurichten. Hintergrund ist insbesondere die absehbare jahrelange Großbaustelle im Stadtgebiet. Nach Angaben der Stadt soll unter anderem geprüft werden, die bislang vorgesehene achtstreifige Erweiterung inklusive zusätzlicher Verflechtungsstreifen so anzupassen, dass die Gesamtbreite des Bauwerks möglichst reduziert wird.

 

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Zudem forderte Hebbel eine enge Einbindung der Stadt bei Planung, Umsetzung und Nachbereitung der Baumaßnahmen durch das Ministerium und die Autobahn GmbH. Für die zweite Jahreshälfte ist ein gemeinsamer Vor-Ort-Termin in Leverkusen geplant, bei dem offene Fragen und mögliche Lösungen erörtert werden sollen. Staatssekretär Hirte sagte diesen Termin laut der Leverkusener Stadtverwaltung zu.

 

Zum Abschluss des Gesprächs erklärte Hebbel: „Es war ein konstruktiver Austausch in einer guten Gesprächsatmosphäre. Wir müssen beim Autobahnausbau leider gewisse Realitäten anerkennen. Es muss daher jetzt unser gemeinsames Ziel sein, die Auswirkungen für Leverkusen, auf die wir noch Einfluss nehmen können, zu minimieren. Dazu gehört die Frage, welche Breite beim Stelzen-Ausbau wirklich notwendig ist. Hierzu werde ich weiter den sehr engen Kontakt mit dem Bundesverkehrsministerium suchen. Insofern werte ich die Zusage eines Vor-Ort-Termins als bestätigendes gutes Zeichen.“

 

Quelle: Stadt Leverkusen, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

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