Grünen Bundestagsabgeordnete Nyke Slawik: Bundesförderung für Hallenbad Bergisch-Neukirchen unerlässlich

Die Leverkusener Bundestagsabgeordnete Nyke Slawik (Grüne) setzt sich gemeinsam mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Karl Lauterbach für eine Bundesförderung des geplanten Hallenbads in Bergisch Neukirchen ein. Beide Abgeordneten haben nach Angaben der Grünen am Mittwoch, 8. Juli 2026, einen gemeinsamen Brief an die haushaltspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen von CDU und SPD, Christian Haase und Dr. Thomas Rudolph, geschickt. Darin bitten sie, den Leverkusener Antrag im Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS-Schwimmbäder)“ zu berücksichtigen.

 

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Wie ihr Wahlkreisbüro in einer Pressemitteilung dazu weiter mitteilen, hatte sich Nyke Slawik bereits 2022 für eine Förderung der Sanierung des Hallenbads eingesetzt. Die damalige Förderung sei von der Grünen Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss durchgesetzt worden.

Inzwischen habe sich jedoch herausgestellt, dass die prognostizierten Gesamtkosten für die Sanierung und Modernisierung des mehr als 50 Jahre alten Gebäudes nicht wirtschaftlich seien. Stattdessen sei nun ein Ersatzneubau erforderlich. Laut Förderantrag betrage die Lebensdauer des Hallenbads nur noch maximal fünf Jahre. „Das Hallenbad ist für die Stadt unverzichtbar, für den Schwimmunterricht von Schulen, den Vereinsschwimmsport und viele niedrigschwellige Vereinsangebote“, sagt Nyke Slawik.

 

Mit Blick auf die anstehende Entscheidung über die Fördermittel erklärt die Bundestagsabgeordnete: „Deswegen appelliere ich an die regierungstragenden Fraktionen im Deutschen Bundestag, unseren Leverkusener Antrag bei der Förderung zu berücksichtigen. Angesichts der desaströsen Haushaltslage in Leverkusen ist eine Förderung durch Bundesmittel für unser Hallenbad unerlässlich.“

 

Als Gründe für eine Förderung nennt Slawik zum einen die geplante Energieeffizienz des Neubaus: „Zum einen wird das Hallenbad besonders energieeffizient und nachhaltig geplant. Es soll klimafreundlich sein und statt auf fossile auf erneuerbare Energien setzen. So sparen wir Energie und schützen das Klima.“

 

Zum anderen verweist sie auf die sozialen Aspekte der Planung. „Zum anderen wurden soziale Aspekte bei den Plänen für das neue Hallenbad besonders berücksichtigt. Die geplante Barrierefreiheit würde mehr Menschen den Zugang ermöglichen", betont Nyke Slawik. „Ein gut erreichbares und funktionierendes Schwimmbad ist ein wichtiger Ort sozialer Teilhabe, weil es niedrigschwellige Zugänge für alle Kinder, Jugendlichen und Familien in Leverkusen schafft.”

 

„Besonders Kinder aus finanziell benachteiligten Familien sowie betroffene Menschen mit Fluchthintergrund sollen davon profitieren, in kleinen Gruppen und im nicht-offenen Betrieb Ängste abbauen zu können, Sicherheit im Wasser zu gewinnen und ihre Motorik, Ausdauer und Koordination zu schulen“, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

 

Quelle: WahlkreisbüroNyke Slawik (MdBFraktion Bündnis 90/Die Grünen), Bearbeitung Symbolfoto: pixabay, anzeiger24.de: BL

 


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