Girls’Day und Boys’Day: Stadt Leverkusen öffnet Türen zu neuen Berufswelten
Technik für Mädchen, soziale Berufe für Jungen: Beim Girls’Day und Boys’Day 2026 hat die Stadt Leverkusen wieder Einblicke in Berufsfelder jenseits klassischer Rollenbilder ermöglicht. Insgesamt 52 Schüler*innen nahmen teil.
34 Mädchen lernten männerdominierte Bereiche kennen – darunter Feuerwehr, Stadtgrün, Kultur und Stadtmarketing sowie die Bäderbetriebe. Erstmals dabei war auch der Fachbereich Umwelt mit Einblicken in Digitalisierung, IT sowie Wasser- und Abfallwirtschaft. Bei den Technischen Betrieben ging es für zwei Teilnehmerinnen sogar unter die Erde: Mit einer Spezialkamera wurde ein Video von dem Kanal gemacht, um zu prüfen, ob Reparaturen notwendig sind. „Das sah anderes aus, als ich mir das vorgestellt hatte“, sind sich die beiden Teilnehmerinnen Lilli und Emily einig.
„Wir nehmen schon sehr lange am Girls‘Day teil, um Mädchen für Berufe in Technik und Handwerk zu begeistern“, sagen die Gleichstellungsbeauftragten der TBL Claudia Lange und Maja Ina Dayaghi.
Auch 18 Jungen nutzten den Boys’Day, um soziale und pflegerische Berufe kennenzulernen. 14 von ihnen schnupperten in Kitas und Familienzentren in den Beruf des Erziehers hinein, weitere Stationen waren der Sportpark Leverkusen sowie erstmals die Personalentwicklung der Stadt.
Der Aktionstag soll Jugendlichen neue Perspektiven eröffnen – weg von klassischen Berufswahlmustern.
Quelle + Foto: Stadt Leverkusen, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
BUZ: (v.l.n.r.): Cornelia Richrath (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Leverkusen), Lilli Daniel (Teilnehmerin Girls’Day), Emily Amsus (Teilnehmerin Girls’Day), Maja Ina Dayaghi (Gleichstellungsbeauftragte der Technischen Betriebe AöR), Claudia Lange (Gleichstellungsbeauftragte der Technischen Betriebe AöR)
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