Giants: Schmerzhafte Niederlage im Abstiegskampf

Leverkusen war stets im Hintertreffen und hatte arge Schwierigkeiten mit schnellem und athletischem Spiel der Uni Baskets Münster

Die Bayer Giants Leverkusen mussten am Wochenende in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 einen empfindlichen Rückschlag verkraften: Der deutsche Rekordmeister unterlag bei den Uni Baskets Münster knapp mit 84:80.

 

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Der Verein selber spricht von "Enttäuschung über die vertane Chance, sich im Abstiegskampf Luft zu verschaffen". Diese Niederlage "hätte nicht sein müssen", heißt es weiter: "Den rund 45 mitgereisten Fans konnte man den Frust ohne Zweifel ansehen, denn die Anhänger haben ihr Team über 40 Spielminuten lautstark angefeuert. Nichtsdestoweniger ist der 84:80-Erfolg der Uni Baskets Münster kein unverdienter, im Gegenteil: Die Universitätsstädter waren am 23. Spieltag einfach die abgezocktere Mannschaft am Berg Fidel“.

 

Begegnung auf Augenhöhe, aber keine Kontrolle über das Spiel

Dabei hatten die Leverkusener Korbjäger sehr wohl die Möglichkeit, das NRW-Duell in der Fremde für sich zu entscheiden. Über die gesamte Begegnung hinweg begegneten sich beide Klubs auf Augenhöhe. Weder Münster noch die Giants konnten sich entscheidend absetzen. So konnte der ProB-Champion von 2025 wie die Uni Baskets je zwei Viertel für sich entscheiden. Dennoch war vor allem der elf Punkte Rückstand nach 32 absolvierten Minuten (75:65) für die Rheinländer nur schwer zu neutralisieren. Die „Giganten“ waren stets im Hintertreffen und hatten arge Schwierigkeiten mit dem schnellen und athletischen Spiel des Gegners. So konnten die Farbenstädter zwar zum Schluss der Partie noch an Boden gut machen, den Sieg ließen sich die Mannen von der Ems nicht mehr nehmen.

 

Die Reboundstatistik war ausgeglichen, die Feldwurfquoten ebenfalls. Während Bayer in der Kategorie „Steals“ dominierte (2:8), verteilten die Baskets den Ball deutlich besser (Assists: 20:13). "Schlussendlich trafen die Gastgeber einfach mehr Würfe von außerhalb der Dreipunktelinie", so die Analyse des Clubs. 


Coach Michael „Mike“ Koch ergänzt: „Wir haben von der ersten bis zur letzten Sekunde mitgespielt, es ist uns jedoch nicht gelungen, die Kontrolle über das Spielgeschehen zu übernehmen. Das hat am Ende den großen Unterschied gemacht, dass Münster ihren Stiefel runtergespielt hat. Wir haben zwar Druck gemacht, aber konnten dann einfach nicht für die Wende sorgen und in Führung gehen. Diese Niederlage schmerzt natürlich brutal, aber wir werden weitermachen. Es gilt, hart zu arbeiten und aus dieser Pleite zu lernen.“ 

 

Die nächste Gelegenheit bietet sich am kommenden Samstag, 21. Februar 2026. Um 18 Uhr die Tigers Tübingen zu Gast in der Rundsporthalle.

 

Quelle: Bayer Giants Leverkusen

bearb.: KA

Foto: Nils Althoff

 

 

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