FDP-Ratsgruppe drängt auf klare Informationen zum städtischen Kunstwerk
Hintergrund: Viele Leverkusener, die schon länger in der Stadt leben, erinnern sich noch an das „Aquamobil“ – den umstrittenen Brunnen des Künstlers Gottfried Gruner auf dem Rathausvorplatz in Wiesdorf. 1977 wurde das Kunstwerk feierlich vorgestellt, 2007 jedoch im Zuge des ECE-Baus entfernt. Seitdem lagert die markante 70er-Jahre-Skulptur sicher bei NIESEN in Leverkusen.
FDP Ratsherr Jörg Berghöfer betont, dass das Aquamobil ein wichtiger Teil der städtischen Identität sei und unterstreicht: „Kunst gehört sichtbar in den öffentlichen Raum, nicht ins Depot.“ Die FDP moniert, dass trotz eines Ratsbeschlusses aus dem Jahr 2019 bis heute kein vollständiges Kunstwerkverzeichnis vorliege.
Sprecherin Valeska Hansen fordert von der Verwaltung belastbare Fakten über das Kunstwerk, die Lagerkosten und mögliche Optionen für eine Wiederaufstellung. Sie erklärt: „Transparenz ist Voraussetzung für verantwortungsvolles Handeln.“
Das „Aquamobil“ wurde am 10. September 2007 abtransportiert und seitdem eingelagert, was bedeutet, dass es nun über 18 Jahre nicht öffentlich sichtbar ist. Die FDP setzt sich auch mit dieser Anfrage aktiv für einen offenen Umgang mit städtischem Eigentum und für eine lebendige, frei zugängliche Kunst im öffentlichen Raum ein.
Infos: FDP Leverkusen, Foto + Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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