Evangelische Arbeitskreis Leverkusen der CDU/CSU begrüßt Einigung zur Wehrpflicht

Der Arbeitskreis mahnt Beteiligung junger Menschen in Leverkusen an

Wie der Evangelische Arbeitskreis (EAK) Leverkusen der CDU/CSU in einer aktuelle Pressemitteilung erklärt, begrüßt der Arbeitskreis die Pläne der Bundesregierung zur schrittweisen Wiedereinführung der Musterungspflicht. „Angesichts der veränderten internationalen Sicherheitslage sieht der EAK Leverkusen der CDU/CSU darin ein wichtiges Signal zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands. Gleichzeitig fordert der EAK, die Wehrpflicht auf Frauen auszuweiten, um Gleichberechtigung und gesellschaftliche Fairness zu gewährleisten“, heißt es darin.

  

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„Wir sehen es als richtig und notwendig an, dass die Bundesregierung den Weg hin zu einer Wiederaufnahme der Musterungspflicht eingeschlagen hat“, erklärt der Vorsitzende Joshua Kraski-Pauls. „Die Musterung eines gesamten Jahrgangs ist ein zentrales Mittel, um die Verteidigungsbereitschaft unseres Landes wieder auszubauen.“

 

Kritisch bewertet der EAK Leverkusen der CDU/CSU nach eigenen Angaben jedoch, dass die geplante Regelung derzeit nur junge Männer betrifft. „Eine Wehrpflicht, die ausschließlich für Männer gilt, ist nicht mehr zeitgemäß und widerspricht dem Grundsatz der Gleichbehandlung“, betont Kraski-Pauls. „Wenn von gemeinsamer Verantwortung für den Schutz unseres Landes gesprochen wird, muss diese Verantwortung auch gemeinsam getragen werden.“ Darüber hinaus verweist der EAK auf die christliche Friedensorientierung, die sein Engagement prägt: „Niemand wünscht sich Krieg, er ist mit den Grundwerten des Christentums unvereinbar“, erläutert Kraski-Pauls. „Gerade deshalb tragen wir als Christinnen und Christen eine besondere Verantwortung, unser Land und unser Grundgesetz verteidigen zu können.“

 

Mit Blick auf die öffentliche Debatte ruft der EAK Leverkusen dazu auf, junge Menschen stärker einzubeziehen: „Wir müssen junge Menschen in die Diskussion mitnehmen, sie beteiligen und nach ihrer Meinung fragen. Diese Aufgabe haben wir auch hier in Leverkusen“, so Kraski weiter. „Nur durch offenen Dialog und ehrliche Beteiligung können wir verhindern, dass die nächste Generation das Vertrauen in politische Entscheidungsprozesse verliert.“

 

Infos/Foto: Joshua Kraski-Pauls, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

 

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