Ein stilles Gedenken: Niemand sollte allein gehen müssen

Manche Menschen sterben allein. Nicht, weil sie es wollen, sondern weil niemand mehr da ist, der ihre Hand hält, ihr Lächeln erwidert oder sich an sie erinnert.

 

In Leverkusen gibt es Menschen, die keinen Angehörigen mehr haben oder deren Familien sich keine Beerdigung leisten können. In solchen Momenten übernimmt die Stadt die Verantwortung, damit jeder Mensch, unabhängig von seiner Lebenssituation, einen würdevollen Abschied erhält. 

 

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In den vergangenen zwölf Monaten wurden aus diesem Grund 66 Menschen in Leverkusen beigesetzt. Für sie fand am Sonntag (12. Oktober 2025) in der Kapelle des Friedhofs Reuschenberg eine Gedenkstunde statt: ein Moment der Stille, des Erinnerns und des Mitgefühls.

 

Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Dirk Danlowski erinnerte in seiner Ansprache daran, dass Einsamkeit und Isolation viele betrifft – auch in einer Zeit, in der wir alle scheinbar digital miteinander vernetzt sind. Direkten Kontakt, persönliche Nähe sind damit aber nicht gegeben. „Achten wir also besser aufeinander und nehmen wir uns trotz aller Hektik und dem Leistungsdruck immer auch ein bisschen Zeit für diejenigen in unserer Nachbarschaft oder Gemeinde, die alleine sind“, untermalt Dirk Danlowski.

 

Infos: Stadt Leverkusen (Facebook), Imagefoto: Henning Westerkamp/ Pixabay, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

  

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