Dreister Überfall bei fingiertem Autoverkauf

Kaufinteressent in Köln mit Schusswaffen bedroht und ausgeraubt

Ein mutmaßlich vorgetäuschter Autoverkauf ist am Dienstagnachmittag, 24. Februar 2026, in Köln-Worringen in einem bewaffneten Raubüberfall eskaliert.

Mehrere bislang unbekannte Täter sollen einen 59-jährigen Mann aus Spanien mit Schusswaffen bedroht und um eine fünfstellige Bargeldsumme gebracht haben. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet dringend um Zeugenhinweise.

  

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Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich der Kaufinteressent gegen 17.15 Uhr auf der Sankt-Tönnis-Straße in Höhe einer Bäckerei mit einem etwa 1,70 Meter großen, rund 40 Jahre alten Mann getroffen. Dieser soll eine graue Jeans und einen weißen Pullover getragen haben. Zuvor hatte der Tatverdächtige auf einer Online-Verkaufsplattform einen Toyota zum Kauf angeboten.

 

Zur vermeintlichen Abwicklung des Geschäfts stieg der 59-Jährige gemeinsam mit dem Verkäufer in einen grauen VW T-Roc mit Kölner Kennzeichen. Das Fahrzeug entfernte sich anschließend in Richtung Worringer Landstraße.

 

Dort spitzte sich die Lage dramatisch zu: Zeugenaussagen zufolge stiegen drei dunkel gekleidete Männer aus einem Ford Fiesta und bedrohten den Spanier mit mehreren Schusswaffen. Die Täter raubten eine Bargeldsumme im fünfstelligen Bereich und setzten ihr Opfer anschließend aus. Sowohl der VW T-Roc als auch der Ford Fiesta flüchteten danach in Richtung Pulheim.

 

Die Ermittlungen hat das Kriminalkommissariat 14 übernommen. Hinweise zu den Tatverdächtigen oder den beteiligten Fahrzeugen nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.

 

Infos: Polizei Köln (ph/al), Symbolbild: AK, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

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