CDU will Aufklärung vom Bürgermeister, warum Spielplätze zurückgebaut wurden

An der Martin-Buber-Straße wurde kräftig abgebaut

Die CDU Leverkusen hat ihre Verwunderung mitgeteilt: Am Spielplatz Martin-Buber-Straße sei demnach kurzfristig ein Bagger angerückt, eine große Kletterkonstruktion vollständig abgerissen und weitere Spielgeräte versetzt worden. „Nach unserer Einschätzung ist dadurch das Spielangebot um etwa die Hälfte reduziert worden.“ Die große Frage ist, sind auch andere Spielplatz-Standorte betroffen, was die CDU seitens Bürgerinnen und Bürger erfahren hat.  

 

 

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Daher hat die Fraktion nun eine umfangreiche Sachstands-Anfrage an den Oberbürgermeister geschickt, um zu erfahren ob so eine Maßnahme in den vergangenen Wochen oder Monaten an mehreren Spielplätzen / Spielgeräten durchgeführt wurde. Dazu möchte die CDU Fraktion weiter wissen, auf welcher fachlichen Grundlage diese Maßnahmen erfolgten, welche Gutachten, Prüfberichte oder Inspektionsprotokolle dazu vorliegen. Und wer die Entscheidung getroffen hat. Aber auch, ob es akute Sicherheitsrisiken gab, die diesen sofortigen Abbau erforderlich gemacht haben? Ob es Alternativen wie Reparaturen gab? Wurden Bezirksvertretungen, Fachausschüsse bzw. Kinder- und Jugendgremien beteiligt und die jeweiligen Anwohnerinnen und Anwohner sowie Eltern, Kitas und Schulen informiert? Ist ein Ersatz für die entfernten Geräte vorgesehen und wenn in welcher Zeit? Die Frage nach den Kosten für diese Maßnahme und nach Fördermittel und Sponsoring wurde ebenfalls gestellt. Darüber hinaus möchte die CDU wissen, wie die Stadtverwaltung sicherstellt, dass sich der Versorgungsgrad mit wohnortnahen Spielplätzen nicht verschlechtert? Wird es künftig eine transparente Übersicht über den Zustand der Spielplätze, geplante Maßnahmen und deren Finanzierung geben? Ist die Verwaltung bereit, bis zur politischen Beratung weitere Rückbauten auszusetzen, sofern keine akute Gefahr für die Sicherheit besteht?

 

Bei ihrer Anfrage untermalt die CDU die Wichtigkeit der Spielplätze als wesentlichen Teil der sozialen Infrastruktur und hat dabei auch den Haushalt im Blick: „In einer angespannten Haushaltslage ist es umso wichtiger, vorhandene Angebote zu erhalten und sorgsam mit öffentlichen Geldern umzugehen. Rückbauten ohne klare Perspektive für Ersatz können nicht die Lösung sein und erwecken in der Bevölkerung Unverständnis. Für uns ist klar: Nur wenn eine unmittelbare Gefährdung vorliegt, darf der Abbau von Spielgeräten die letzte Konsequenz sein.“ 

 

Infos: CDU Leverkusen, Foto: M.W., Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

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