CDU Politiker fordert Überprüfung alter Post-Verteilerkästen im Stadtgebiet

Der CDU-Politiker Matthias Itzwerth aus Opladen stellt die Zukunft der im Stadtgebiet verteilten Post-Verteilerkästen in Frage. Demnach soll geprüft werden, ob viele der sogenannten „grauen Verteilerkästen“ der DHL Group noch benötigt werden oder bereits überflüssig sind.

 

Diese Kästen dienen laut Itzwerth traditionell der Postzustellung per Fahrrad bzw. Trike, da Zusteller dort unterwegs Postsäcke nachfüllen können, um Wege zum Depot zu sparen. Inzwischen habe sich die Zustelllogistik jedoch deutlich verändert. Er verweist auf aktuelle Entwicklungen im Stadtgebiet: „Mit dem gelben Post-Rad sind hingegen nur noch fünf Zusteller unterwegs.“

 

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Zudem werde die Zustellung in vielen Bereichen inzwischen im sogenannten Verbund durchgeführt, also als kombinierte Brief- und Paketzustellung, häufig mit E-Fahrzeugen statt mit Posträdern. Daraus leitet Itzwerth die Frage ab, ob zahlreiche Verteilerkästen überhaupt noch benötigt werden.

 

Als Beispiele nennt er unter anderem Standorte in einer Siedlung oberhalb der Wupper, etwa im Kalkfeld, an der Alexanderstraße, Sandstraße / Am Frankenberg sowie an der Hermann-Löns-Straße. Während einige wenige Standorte weiterhin genutzt würden, sei die Zahl der tatsächlich benötigten Kästen insgesamt inzwischen eher gering.

 

Vor diesem Hintergrund richtet Itzwerth mehrere Fragen an die Stadtverwaltung: Unter anderem, ob die Post bislang Sondernutzungsgebühren für die Flächen zahlt, ob der Verwaltung bekannt ist, dass viele Kästen nicht mehr genutzt werden, und ob bereits Rückbauanträge der DHL Group vorliegen. Falls dies nicht der Fall sei, solle die Stadt nach seiner Auffassung aktiv auf das Unternehmen zugehen und einen Rückbau inklusive der Betonsockel anstoßen.

 

Itzwerth verweist dabei auch auf frühere Rückbauten ungenutzter Infrastruktur im Stadtgebiet und fordert, nun auch diese „grauen Verteilerkästen“ in den Blick zu nehmen, um das Stadtbild zu verbessern. „Aus meiner Sicht sollte die Stadt hier proaktiv tätig werden, bevor diese Kästen weiterhin über viele Jahre in unserer Stadt stehen und nicht zur Verschönerung beitragen.“

 

Quelle + Foto: Matthias Itzwerth (Ratsmitglied,stellv. Bezirksbürgermeister + Vorsitzender CDU Opladen, Bearbeitung anzeiger24.de: BL mit Hilfe von KI

 

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