CDU Opladen setzt sich für Beleuchtung des Ehrenmals auf dem Berliner Platz ein

Das Ehrenmal auf dem Berliner Platz könnte künftig auch in den Abendstunden stärker in den Blick rücken und dafür beleuchtet werden. Die CDU Opladen hat für die Sitzung der Bezirksvertretung II am 23. Juni 2026 einen Antrag eingebracht, der eine Beleuchtung der markanten Säule in der Mitte des Kreisverkehrs vorsieht.

 

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Ausgangspunkt war nach Angaben der CDU eine Anregung aus der Bürgerschaft. Demnach sei die Frage an die Partei herangetragen worden, ob das Denkmal durch Strahler besser zur Geltung gebracht werden könne. Viele Gebäude würden inzwischen nachts angestrahlt, um besondere Akzente im Stadtbild zu setzen. Aus Sicht der CDU eigne sich der Berliner Platz als eine der zentralen Einfahrten nach Opladen besonders für eine solche Gestaltung.

 

Wie der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes, Matthias Itzwerth, erklärt, sei der Partei bewusst gewesen, dass für ein solches Vorhaben keine städtischen Finanzmittel zur Verfügung stünden. Dennoch habe man die Anregung aus der Bürgerschaft aufgegriffen. Auch in Zeiten knapper Kassen sei es wichtig, das Wohnumfeld positiv zu gestalten, so Itzwerth.

 

Nach Angaben der CDU wurden zunächst Gespräche mit der Stadtverwaltung geführt und parallel nach einem privaten Sponsor gesucht. Da die Rückmeldungen aus der Verwaltung positiv ausgefallen seien und inzwischen auch ein Sponsor gefunden worden sei, habe die Partei den Antrag in die Bezirksvertretung eingebracht.

 

Darin wird vorgeschlagen, die Säule künftig mit Strahlern zu beleuchten. Die Verwaltung soll prüfen, welche rechtlichen und technischen Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen. Die Umsetzung soll vollständig über Sponsoring finanziert werden und keine Kosten für die Stadt Leverkusen verursachen.

 

Dem Antrag wurde zudem ein mittels Künstlicher Intelligenz bearbeitetes Bild beigefügt. Dieses soll einen Eindruck davon vermitteln, wie das Denkmal nach der Beleuchtung aussehen könnte.

 

Im Zuge der Beschäftigung mit dem Thema habe sich innerhalb der CDU Opladen auch die Frage nach der Geschichte des Bauwerks gestellt. Recherchen der Partei ergaben, dass es sich bei der Säule um ein Ehrenmal aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg handelt.

 

Entworfen wurde das Mahnmal vom Kölner Architekten und Stadtplaner Otto Scheib (1893–1965). Die feierliche Einweihung erfolgte am 15. September 1929. Das Denkmal besteht aus einer Muschelkalk-Stele auf zwei Blockstufen. Ursprünglich wurde die Säule von einem christlichen Kreuz mit eingearbeitetem Schwert gekrönt. Darunter befand sich ein Ornament, das an ein Malteserkreuz erinnerte. Auf eine Namens- oder Gedenktafel verzichtete der Architekt bewusst. Die Namen der Gefallenen waren bereits auf dem Ehrenfriedhof an der Rennbaumstraße verzeichnet, sodass das Denkmal als allgemeines Mahnmal gedacht war.

 

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die ursprüngliche Kreuz-Schwert-Konstruktion zerstört. Später ersetzte man sie durch ein einfacheres Eisenkreuz. Der heutige Berliner Platz, früher Bielertplatz genannt, wurde 1937 zum Kreisverkehr umgebaut. Seitdem bildet das Ehrenmal einen markanten Orientierungspunkt in dessen Mitte.

 

Die CDU Opladen hofft nach eigenen Angaben, dass die Bezirksvertretung dem Antrag zustimmt und die Beleuchtung des Denkmals noch in diesem Jahr realisiert werden kann.

 

Quelle + Fotos: CDU Opladen (teilweise mit KI bearbeitet), Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

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