Blitzeinschlag verursacht Dachstuhlbrand in Leverkusen – Bewohner retten sich rechtzeitig
Feuerwehr verhindert größere Schäden nach Brand in einem Mehrfamilienhaus
Am Samstagabend, den 20. April 2025, wurde die Feuerwehr Leverkusen um 18:33 Uhr alarmiert. Zahlreiche Anrufer meldeten über den Notruf 112 eine Rauchentwicklung im Dachbereich eines Mehrfamilienhauses – vermutlich ausgelöst durch einen Blitzeinschlag im Zuge eines kurzen, aber heftigen Unwetters.
Schnelles Eingreifen verhindert Schlimmeres
Die Leitstelle löste Großalarm aus: Neben beiden Berufsfeuerwehrwachen rückten auch die Freiwilligen Feuerwehren Steinbüchel und Schlebusch sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Gebäude bereits vollständig evakuiert – alle Bewohner konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen.
Löscharbeiten unter Atemschutz und mit Drehleitern
Die Einsatzkräfte bestätigten vor Ort ein offenes Feuer im Dachstuhl. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz drang ins Gebäude ein, während parallel über zwei Drehleitern ein Außenangriff gestartet wurde. Um Glutnester zu erreichen, musste die Dachhaut geöffnet werden. Der Brand konnte so zügig unter Kontrolle gebracht und schließlich vollständig gelöscht werden.
Wasserschaden macht Wohnung unbewohnbar
Trotz des schnellen Löschangriffs wurde eine Wohneinheit im Dachgeschoss durch Wasser so stark beschädigt, dass sie vorerst nicht bewohnbar ist. Die übrigen Wohnungen blieben weitgehend verschont.
Stadtweiter Grundschutz gesichert
Während des Einsatzes übernahmen die Einheiten Rheindorf und Opladen den Grundschutz in anderen Teilen der Stadt. Zusätzlich unterstützte die Einheit Wiesdorf bei der Logistik an der Einsatzstelle. Noch während der Löscharbeiten musste die Einheit Opladen zu einem weiteren unwetterbedingten Einsatz ausrücken.
Quelle: Feuerwehr Leverkusen
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