Beigeordnete Andrea Deppe kehrt zum 1. August in den Dienst zurück
Die Leverkusener Beigeordnete Andrea Deppe soll zum 1. August 2026 in den aktiven Dienst zurückkehren. Wie die Stadt mitteilt, liegen die rechtlichen Voraussetzungen für das bisherige Verbot der Führung ihrer Dienstgeschäfte nicht mehr vor. Auch das gegen sie verhängte Hausverbot wird aufgehoben.
Hintergrund: Im Zusammenhang mit fehlerhaft abgerechneten Rettungsdienstgebühren hatte die Baudezernentin im August 2025 sämtliche Zuständigkeiten abgeben müssen.
Das gegen Deppe laufende Disziplinarverfahren ist damit jedoch nicht beendet. Die Ermittlungen werden weiterhin von einer externen Kanzlei geführt. Nach Angaben der Stadt wurden inzwischen alle relevanten elektronischen Daten gesichert. Dadurch bestehe keine Gefahr mehr, dass Beweismittel beeinträchtigt werden könnten. Weitere Angaben zum Stand des Verfahrens macht die Stadt nicht und verweist auf die geltende Unschuldsvermutung.
Mit Deppes Rückkehr werden die Zuständigkeiten im Dezernat V neu geordnet. Der Fachbereich Feuerwehr bleibt vorerst im Dezernat III unter der Leitung von Alexander Lünenbach. Die übrigen Bereiche übernimmt wieder Andrea Deppe. Über eine dauerhafte Zuordnung der Feuerwehr soll erst nach der vollständigen Besetzung des Verwaltungsvorstands entschieden werden. Zuständig für die Gliederung der Verwaltung ist der Oberbürgermeister.
Der Stadtrat wurde am Montag in nicht öffentlicher Sitzung darüber informiert. Anschließend wurden auch die Beschäftigten der Stadtverwaltung unterrichtet. Die Stadt informiert hier über die Rückkehr der Beigeordneten Andrea Deppe in den aktiven Dienst.
Quelle: Stadt Leverkusen, Bearbeitung anzeiger24.de: BL mit Hilfe von KI
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