Baubeginn auf dem Gelände der früheren Alt-Schlebusch-Gaststätte

Nach jahrelangem Stillstand scheint sich jetzt was zu bewegen

Sie wird nicht selten als Schandfleck bezeichnet: Die Baulücke in der Fußgängerzone von Schlebusch, wo vor mehr als zwei Jahrzehnten die Gaststätte Alt Schlebusch abgebrannt ist und sich aktuell was tut: Auf dem Grundstück Bergische Landstraße 54, das von einem Bauzaun abgesperrt ist, sollen erste Baumaschinen im Einsatz sein.

 

Seit dem verheerenden Brand vor etwa 22 Jahren stand das Areal leer und galt vielen Anwohner:innen und Einzelhändler:innen als ein störender Blickfang im Zentrum des Stadtteils. Eigentümerwechsel, juristische Auseinandersetzungen und lange Planungsphasen hatten die Entwicklung immer wieder verzögert. 

 

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Neues Wohn- und Geschäftsgebäude geplant

Jetzt soll auf dem Grundstück nun ein modernes Wohn- und Geschäftsgebäude entstehen. Die Bauarbeiten hatten sich mehrfach verzögert, weil zunächst nicht alle bautechnischen Nachweise vollständig vorlagen und ein Nachbar Widerspruch gegen frühere Abrissarbeiten eingelegt hatte. 

 

Bedeutung für die Schlebuscher Innenstadt

Die lange brachliegende Fläche gilt als markantes Beispiel für die Herausforderungen, die innerstädtische Entwicklung und private Bauvorhaben in gewachsenen Stadtteilzentren mit sich bringen können. Seit Jahren stehen Leerstände und ungeklärte Grundstücksnutzungen in der Kritik – sowohl von Einzelhändlern als auch von Bürgerinitiativen, die sich mehr Attraktivität und Sicherheit in der Fußgängerzone wünschen. Die jetzt begonnene Baumaßnahme wird deshalb von vielen als ein wichtiger Schritt zur Belebung des Ortskerns gesehen. 

 

Die frühere Gaststätte Alt Schlebusch war über Jahrzehnte ein beliebter Treffpunkt im Stadtteil. Nach dem Brand blieb das Gebäude jedoch in Ruinen zurück und wurde schließlich zu einem Sinnbild des Stillstands.

 

Bericht: Bettina Lyko, Foto: P.S.

 

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