Ausdrucke an der Schule machen auf eine dringende Petition aufmerksam
„Schüler der Gesamtschule Schlebusch sollen abgeschoben werden“
Ein an der Gesamtschule Leverkusen-Schlebusch verbreiteter Appell weist auf ein drängendes Schicksal hin: Eine fünfköpfige Familie soll nach Armenien abgeschoben werden – trotz tiefer Verwurzelung in Deutschland.
Mitten in Leverkusen droht der fünfköpfigen Familie, die seit rund zehn Jahren in Deutschland lebt, die Abschiebung nach Armenien. Betroffen sind dabei auch die drei Kinder im Alter von 13, 10 und 4 Jahren, die in Deutschland geboren oder aufgewachsen sind und ausschließlich Deutsch sprechen. Die Älteren sind hier in den Kindergarten gegangen und sind an der Gesamtschule Leverkusen-Schlebusch, die sie dann verlassen müssten. In ein Land, das sie nicht kennen.
Laut Unterstützern gibt es keine strafrechtlichen Auffälligkeiten; die Eltern seien berufstätig. Ein Kind hat zudem eine Lernschwäche, was eine Integration in einem fremden Schulsystem zusätzlich erschweren würde.
Um die Abschiebung zu verhindern, hat die Schülervertretung der Gesamtschule Leverkusen-Schlebusch am 1. Dezember 2025 eine Online-Petition auf change.org gestartet. Sie zählt bereits fast 3.500 Unterschriften (Stand: 8. Dezember 2025). Die Initiatoren warnen vor gravierenden Folgen für die Bildungs- und Zukunftschancen der Kinder und appellieren an Politik und Öffentlichkeit, der Familie den Verbleib in Deutschland zu ermöglichen.
Bericht anzeiger24.de: BL, Foto: P.S.
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