Aus 5 mach 4: FDP fordert die Dezernatsleitungen zu reduzieren

Stadtverwaltung soll effizienter und sparsamer werden

Die FDP-Ratsfraktion Leverkusen beantragt eine Reduzierung der Zahl der Dezernatsleitungen von fünf auf vier mit dem Ziel, die Stadtverwaltung „effizienter und kostensparender aufzustellen“. Laut der Fraktion sollen Doppelstrukturen abgebaut, Aufgaben klarer verteilt und finanzielle Spielräume geschaffen werden.

 

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Den Zeitpunkt sieht die FDP gerade durch die beiden unbesetzten Dezernatsleitungsstellen (Rücktritt des Stadtkämmerers Michael Molitor im Sommer und Suspendierung von Dezernentin Andrea Deppe im August) als gut an: „Die unbesetzten Dezernatsstellen bieten die Chance, die Verwaltung ohne zusätzliche Personalkosten zu verschlanken und Synergien besser zu nutzen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Jörg Berghöfer. Durch die Maßnahme wolle man nicht nur sparen, was in der desolaten Haushaltslage von Leverkusen mehr als angebracht ist, sondern auch „moderne Verwaltungsstrukturen“ einführen und die Bürgerbeteiligung stärken.

 

Die FDP sieht in dieser Neuausrichtung auch eine Stärkung der Handlungsfähigkeit der Verwaltung. „Langfristig trägt diese Neuausrichtung zu einer nachhaltigen, effizienten und bürgernahen Stadtentwicklung bei“, so Berghöfer weiter.

 

Infos: FDP Leverkusen, Foto: anzeiger24.de, Bearbeitung: Bettina Lyko

  

 

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