Auch mit solchen Fragestellungen muss sich die Politik beschäftigen

Manchmal geht es in der Politik um Millionenprojekte, internationale Aufmerksamkeit und große Visionen. Und manchmal - wie aktuell in Leverkusen - geht es schlicht um ein paar Worte in einer Abstimmungsfrage. Genau genommen geht es um die Abstimmungsfrage beim anstehenden Bürgerentscheid im April 2026. Bei dem sollen bzw. dürfen die Leverkusener Wahlberechtigten entscheiden, ob sich ihre Stadt als einer der Austragungsorte in der Region für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in 2036, 2040 oder 2044 bewerben soll. Soweit so gut.

 

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Jetzt soll die Fragestellung korrigiert werden!

Anfang der Woche soll der Rat entscheiden, wie genau die Bürgerinnen und Bürger beim geplanten Bürgerentscheid gefragt werden sollen. Der Knackpunkt dabei ist der Name der Region!

 

 Soll in der Frage zum Bürgerentscheid von der Region „Köln.Rhein.Ruhr“ die Rede sein - oder doch nur von „Rhein/Ruhr“?

 

Die Staatskanzlei NRW empfahl, bei der allgemeineren Bezeichnung „Rhein/Ruhr“ zu bleiben. Schließlich könnte sich der offizielle Name der Bewerberregion noch ändern, und außerdem soll die Fragestellung möglichst einheitlich in allen beteiligten Kommunen sein.

 

So zeigt sich einmal mehr: Bevor über große sportliche Zukunftsprojekte entschieden wird, muss in der Kommunalpolitik zunächst ganz genau geklärt werden, wie die Frage dazu eigentlich korrekt lautet. 

 

Infos: Ratsinformationssystem, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

Weitere Nachrichten aus Leverkusen gibt es unter www.anzeiger24.de/leverkusen/news/

 


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