Aktionswoche gegen Falschparker auf Geh- und Radwegen

Leverkusen startet im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche erneut eine Schwerpunktaktion gegen Falschparker. Vom 16. bis 22. September 2025 kontrollieren die Verkehrsüberwachung und der Kommunale Ordnungsdienst verstärkt, ob Geh- und Radwege im Stadtgebiet zugeparkt sind.

 

„Das Mobilitätsverhalten vieler Bürgerinnen und Bürger ändert sich. Fuß- und Radverkehr gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die sogenannten ‚schwächeren Verkehrsteilnehmer‘ werden durch die Straßenverkehrs-Ordnung besonders geschützt“, betont Marcus Richter, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Ordnung und Straßenverkehr. „Haltende oder parkende Fahrzeuge auf Geh- und Radwegen sind nicht nur störend, oftmals sorgen sie auch für Gefährdungssituationen.“

 

Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. August 2025 wurden in Leverkusen bereits 6.606 Verstöße wegen verbotswidrigen Parkens oder Haltens auf Geh- und Radwegen registriert. In 50 Fällen musste die Stadt aufgrund erheblicher Behinderungen oder Gefährdungen sogar Abschleppmaßnahmen einleiten.

 

 

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Auch der ADFC Leverkusen unterstützt die Aktion. Vorsitzender Kurt Krefft erklärt: „Im Rahmen des Fahrradklima-Tests 2024 waren Falschparker auf Radwegen ein häufiger Kritikpunkt. Dementsprechend wird die Schwerpunktaktion seitens des ADFC ausdrücklich begrüßt.“

 

Faktencheck: Welche Strafen drohen?

  • Wer unerlaubt auf Geh- oder Radwegen parkt, muss mit einem Verwarngeld von 55 Euro rechnen.
  • Kommt es dabei zu einer Behinderung oder Gefährdung, oder dauert das Parken länger als eine Stunde, erhöht sich das Bußgeld. Zusätzlich wird ein Punkt in Flensburg eingetragen.
  • In gravierenden Fällen kann das Fahrzeug außerdem abgeschleppt werden – die Kosten dafür trägt der Fahrzeughalter.

 

Bürgerinnen und Bürger können Falschparker telefonisch oder per E-Mail an die Verkehrsüberwachung oder den Kommunalen Ordnungsdienst melden. Alle weiteren Infos dazu HIER!

 

Infos/Foto: Stadt Leverkusen, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

BU: Kurt Krefft vom ADFC (rechts), stv. Fachbereichsleiter Marcus Richter (links) sowie Mitarbeitende der Verkehrsüberwachung und des KOD besprechen mögliche Gefährdungssituationen in der Hauptstraße, die durch blockierte Geh- und Radwege ausgelöst werden können.

 

Weitere Nachrichten aus Leverkusen gibt es unter www.anzeiger24.de/leverkusen/news/

 


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