50 Jahre Lindenhof: Jugendhaus feiert Jubiläum und blickt nach vorn

Das Kinder- und Jugendhaus Lindenhof ist seit einem halben Jahrhundert Anlaufstelle für junge Menschen in Leverkusen und weit darüber hinaus. Am Wochenende feierte die Einrichtung ihr 50-jähriges Bestehen als Kinder- und Jugendhaus mit einem bunten Jubiläumsprogramm und zahlreichen Gästen.

 

Tatsächlich reicht die Geschichte des Hauses noch deutlich weiter zurück: Bereits seit 1870 ist der Lindenhof ein Ort der Begegnung. Seit 1976 dient das Traditionshaus als Treffpunkt für Kinder und Jugendliche. Generationen von Besucherinnen und Besuchern fanden dort seither Raum zum Ausprobieren, Unterstützung bei schulischen oder persönlichen Problemen und einfach einen Ort, an dem sie willkommen sind.

 

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Bei der Jubiläumsfeier am Samstag stellte Oberbürgermeister Stefan Hebbel die Bedeutung des Lindenhofs für den Stadtteil und die Jugendarbeit in Leverkusen heraus. Der Lindenhof sei „ein Begriff im Sozialraum in Leverkusen“, sagte Hebbel. Zugleich erinnerte er an die schwierigen Jahre nach dem Hochwasser 2021, das das Gebäude stark beschädigt hatte. Inzwischen ist das Haus umfassend saniert, modernisiert und nach Möglichkeit besser gegen künftige Hochwasser geschützt worden. Seit dem vergangenen Jahr ist der Lindenhof wieder geöffnet; auch Vereine können den Saal wieder für Veranstaltungen nutzen.

 

Wie vielfältig das Leben im Lindenhof ist, zeigte auch das Programm des Jubiläums. Auftritte der Tanzgruppe „Jeck Op Dance“ von Fidelio Manfort und der Linedance-Gruppe „Lucky LevLiners“ gehörten ebenso dazu wie Begegnungen mit Menschen, die dem Haus seit Jahren verbunden sind.

 

Der Lindenhof ist bis heute weit mehr als ein klassisches Jugendzentrum. Neben der offenen Kinder- und Jugendarbeit bietet er Raum für Feste, Kultur und Vereine – vom Kindetrödelmarkt über Karnevalsveranstaltungen bis hin zu Bandproben, Kabarett und Kunstnacht. Gerade diese Mischung macht das Haus seit Jahrzehnten zu einem festen Bestandteil des sozialen und kulturellen Lebens in Leverkusen.

  

Quelle + Foto: Stadt Leverkusen, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

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