307 Antragsteller haben zu Jahresbeginn zu hohe Gebühren für Personalausweise gezahlt
Stadt kündigt Rückerstattung an
Im Bürgerbüro der Stadt sind seit Jahresbeginn fehlerhaft erhöhte Gebühren für die Ausstellung von Personalausweisen erhoben worden. Betroffen sind insgesamt 307 Antragstellerinnen und Antragsteller, die zwischen dem 1. und 14. Januar 2026 einen neuen Ausweis beantragt haben.
Ursache des Problems war eine vorzeitige technische Umstellung der Gebührensätze im Verwaltungssystem. Hintergrund ist ein Beschluss des Bundesrates, die Gebühren für Personalausweise zum 1. Januar 2026 anzuheben. Eine rechtskräftige und damit verbindliche Grundlage lag dafür jedoch noch nicht vor. Dennoch wurden die Gebühren im System bereits angepasst: Statt der bisher gültigen 37 Euro wurden 46 Euro berechnet, bei Personen unter 24 Jahren stieg der Betrag von 22,80 Euro auf 27,60 Euro.
Der Fehler fiel der Verwaltung am Mittwoch, 14. Januar 2026, auf. Nach der Entdeckung wurden die Gebührensätze sofort wieder auf das rechtlich zulässige Niveau zurückgesetzt und die technische Umsetzung überprüft. Eine Auswertung der Vorgänge ergab, dass Betroffene pro Ausweis 9 Euro beziehungsweise 4,80 Euro zu viel bezahlt haben.
Die Stadt kündigte an, alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger zeitnah schriftlich zu informieren. Die Rückerstattung der zu viel gezahlten Beträge soll unbürokratisch erfolgen. „Zudem wird der Vorgang aufbereitet und notwendige verwaltungsinterne Konsequenzen werden geprüft“, betont die Stadt. Das Bürgerbüro bedauerte den Vorfall und betonte, dass den Betroffenen kein finanzieller Nachteil bleiben werde.
Infos: Stadt Leverkusen, Foto: anzeiger24.de: Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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