Geheimdienst-Verdacht: Deutsch-Ukrainerin soll für Russland spioniert haben
21.01.2026Bundeskriminalamt nimmt mutmaßliche Agentin fest
Spionage ist kein Thema der Vergangenheit, sondern vielmehr aktueller denn je. So wirft die Bundesregierung Russland beispielsweise vor, Deutschland durch gezielte Cyber- und Spionageattacken zu destabilisieren.
In Berlin wurde nun die dringend tatverdächtige Deutsch-Ukrainerin Ilona W. vom Bundeskriminalamt festgenommen. Sie steht im Tatverdacht, für einen fremden Geheimdienst in Deutschland tätig gewesen zu sein.
Vorwurf: Brisante Infos weitergeleitet
Sie soll seit November 2023 nachrichtendienstliche Kontakte zur russischen Botschaft in Berlin und zu einem für den russischen Geheimdienst tätigen Mann gehalten haben. Ihm soll Ilona W. Zugang zu Informationen über den Ukraine-Krieg verschafft haben. So soll sie „Hintergrundinformationen über Teilnehmer hochkarätiger politsicher Veranstaltungen eingeholt“ sowie „Erkundigungen über Standorte der Rüstungsindustrie, Drohnentests und geplante Lieferungen von Drohnen an die Ukraine eingeholt haben“, heißt es vom Generalbundesanwalt.
Darüber hinaus soll die Beschuldigte ihren Kontaktmann unter falschem Namen in politische Veranstaltungen in Berlin eingeschleust haben. Dadurch habe dieser sich „für den Geheimdienst relevante Kontakte“ aufbauen können.
Vor dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs wird der Beschuldigten der Haftbefehl eröffnet; zugleich wird über den Vollzug der Untersuchungshaft entschieden.
Quelle: Bundeskriminalamt
bearb: FS
Fotos: chat4/qimono / Pixabay
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