Ausstellung der neuen Mitglieder im Haus Hildener Künstler

Vom 2. bis 4. Februar 2018 stellen die zehn neuen Mitglieder im Haus Hildener Künstler ihre Werke aus. Der spannungsreiche Bogen reicht von Malerei über Skulptur bis hin zur kunstvollen Erzählung von Märchen und Geschichten.

Ursi Busch zeigt zum Beispiel Skulpturen aus Steinen verschiedener Härtegrade. Die Faszination liegt für sie darin, eine Art „Sprache“ der Steine zu verstehen und diese herauszuarbeiten.

Monika Evers, die das Erzählen von Märchen in Kursen der Europäischen Märchengesellschaft erlernt hat, ist der Überzeugung, das Märchen in einer Bildersprache zeigen, wie das Leben gelingt, sie machen Mut und schenken Vertrauen. Davon gibt sie auf der Ausstellung eine Kostprobe.

Die Arbeiten von Christian Anthony Jaus sind ein beeindruckendes Spiel zwischen Licht und Dunkelheit. Kontrastreiche figürliche Darstellungen werden durch detaillierte Strichführung und ausgeprägter räumlicher Tiefe zur greifbaren Malerei für den Betrachter - illustrativ, abstrakt oder realistisch.

Margarida Kretschmer sieht im Kleinen das Große und fordert den Betrachter auf, die Welt mit offenen Augen zu betrachten. In ihrer Kunst ist alles erlaubt, wenn man dabei bei sich selbst bleibt.

Seit über 25 Jahren gestaltet Brigitte Krings Pastelle und farbintensive Bilder voller Lebendigkeit, Energie und Ausdruckskraft in fließenden Farben und Formen. Für sie sind dies innere Seelenbilder mit Symbolkraft, die beim Betrachter tiefere Gefühls- und Erfahrungsebenen ansprechen möchten.

Valentina Langner benutzt verschiedene Maltechniken, malt realistisch mit impressionistischem Duktus. Ihre Themen sind Stillleben, Landschaft, Porträt. Eines ihrer bevorzugten Motive sind Tanzszenen, die an russische Folklore, russisches Ballett und Vorführungen von Sinti und Roma angelehnt sind.

Reiner Stracke H. alias ©rostartpempelfort entwickelt vorwiegend Assemblagen und Kleinskulpturen und arbeitet gern mit Rost. Ausgangspunkt seiner Arbeiten sind meist Fundstücke, die sich ausgehend von einem bestimmten Lebensgefühl „finden lassen”. Mit ihnen kreiert er Werke von unmittelbarer Intensität und Authentizität.

Für Corinna Watterlohn ist Malerei Leidenschaft, Emotion und Ausdruck. Mit ihren Farben und ihre Wirkung auf den Betrachter will sie inspirieren. Der Mensch als Objekt in ihrer Malerei wird sowohl figürlich, als auch philosophisch betrachtet.

Mitra Zarif-Kayvan, deutsch- iranische Künstlerin, lebt seit 1986 in Deutschland. Sie arbeitet als freischaffende Kunstmalerin und Kunstlehrerin. Die Ideen zu ihren Bildern wurzeln in ihrer ursprünglichen Heimat Iran, die Motive und Farben sind eng mit der iranischen Kunst und Kultur verknüpft.

Ulrike Zumfelde ist diplomierte Kunstpädagogin, sie lebt und arbeitet in Haan und Hilden. Ihre Kunst bezeichnet sie selbst als figurative Malerei.

Eröffnet wird die Kunstschau am Freitag, 2. Februar, um 18.30 Uhr vom H6-Vorsitzenden Horst Thiele. Danach ist die Ausstellung am Samstag von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist an allen Tagen frei.