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H6: "Ist das Kunst, oder kann das weg?" von Sabine und Gerd Clemens

H6 Sabine und Gerd Clemens
Sabine und Gerd Clemens zeigen im Haus Hildener Künstler (H6) ihre Werke

Das Künstlerpaar Sabine und Gerd Clemens zeigen in einer gemeinsamen Ausstellung im Haus der Hildener Künstler (H6) ihre Malereien und Skulpturen. Die öffentliche Vernissage am Donnerstag, 12.Juli, beginnt um 19 Uhr. Das musikalische Begleitprogramm gestaltet Andreas Reinhard. Nach der Eröffnung ist die Ausstellung bis Sonntag, 15. Juli, am Freitag von 14 bis 18 Uhr sowie am Samstag und Sonntag jeweils von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Der Titel der Ausstellung „Ist das Kunst oder kann das weg!“ spielt an auf das bekannte geflügelte Wort aus den 80er Jahren, als eine Putzfrau in Unkenntnis die umstrittene Kunstinstallation von Joseph Beuys „Die Fettecke“ einfach wegputzte. Es geht um die Frage, ob und wann etwas also Kunst ist, wenn es doch auf den ersten Blick nur ein Alltagsgegenstand mit geringem Materialwert ist.
Seit 1989 hat sich Sabine Clemens künstlerisch fortgebildet, etwa durch die Aus- und Fortbildung an der europäischen Kunstakademie in Trier oder mit dem Studium der Malerei in Bonn. In ihren Bildern, abstrakte Malerei oder zum Beispiel Landschaften geht es ihr nicht um das Abbild, sondern um den Ausdruck von inneren Erlebnissen. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Veränderung, Anpassung, dem Werden und Vergehen des Lebens. Außerdem interessieren sie fremden Kulturen und Lebensräume. Sabine Clemens hat an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In-und Ausland teilgenommen.
Gerd Clemens hat seit 2002 zahlreiche Kunst-Workshops in Trier, Neuss und Köln besucht. Seine künstlerische Auseinandersetzung fokussiert sich in Kleinplastik, Skulptur und Installationen. Auch er hat seine Arbeiten bereits in zahlreichen Ausstellungen präsentiert. Für ihn Kunst „kein Beruf, sondern die Art, wie man seinen Beruf ausübt. So kann auch ein Konditor, eine Gärtnerin, ein Bauer oder eine Schriftstellerin Künstler sein.“
Während der Ausstellung finden Mitmachaktionen statt. „Kunst, etwas zu Schaffen ist eine ansteckende Tätigkeit, je ansteckender, desto besser. Mit unserer Mitmachaktion wollen wir auch die Besucher anstecken. Kunst ist Risiko. Die Besucher sollen ein wenig Mut haben, etwas zu riskieren“, so das Künstlerpaar. Beide sind seit langem Mitglied im Verein H6 und anderen Künstlervereinigungen.