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Caritas Ideenschmiede: „Was gibt Sicherheit bei Demenz?“

Der Caritasverband für den Kreis Mettmann e.V. möchte mit dem Modellprojekt EMSIDE (EMotionale SIcherheit im Kontext von DEmenz im öffentlichen Lebensraum) die Situation, das Leben und den Alltag von Menschen mit Demenz besser kennenlernen, um Sicherheit, Lebensqualität, Teilhabe und gesellschaftliche Akzeptanz zu verbessern.

Das Team des Modellprojekts EMSIDE lädt daher Betroffene, Angehörige und Interessierte zu einer Ideenschmiede ein. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern möchten sich die Fachleute darüber austauschen, was Sicherheit im Umgang mit Demenz fördert und was sie behindert, was jeder einzelne tun kann und was andere tun können? Die Fachleute freuen sich auf alltägliche und persönliche Erfahrungen, Ideen und Anregungen aller Teilnehmenden.

Interessierte sind eingeladen zu einer der drei Ideenschmieden in Hilden kommen:

  • 15. Juli um 17 Uhr im Atrium St. Jacobus, Mittelstr. 8 
  • 22. Juli um 10 Uhr im Diakoniehaus im Süden, St. Konrad-Allee 76a
  • 30. Juli um 14 Uhr im Robert-Gies-Haus der AWO Hilden, Clarenbachweg 7-9 


Demenz – immer wieder hört, liest oder sieht man einen Beitrag zu dieser Erkrankung. Im Grunde haben alle inzwischen ein Bild davon, was Demenz ist, wie Menschen mit einer Demenz sich verhalten und wie andere sich Menschen mit demenziellen Veränderungen gegenüber zu verhalten haben.

Dennoch löst Demenz in der Regel Unsicherheit aus, egal ob jemand befürchtet selbst an Demenz erkrankt zu sein, ein Angehöriger demenzielle Veränderungen zeigt oder man Menschen mit Demenz im Alltag begegnet z.B. beim Einkaufen, bei der Bank, in der Kirche oder in der Nachbarschaft.

Diese Unsicherheit im Zusammenhang mit Demenz erschwert oft den Kontakt zueinander. Betroffene hören mit liebgewonnenen Aktivitäten auf, Angehörige meiden die Öffentlichkeit und Freunde, Bekannte und Nachbarn meiden den Kontakt. Miteinander über die eigene Demenz und über Erfahrungen im positiven Kontakt mit Menschen mit Demenz wird selten geredet.

Doch, was nimmt Menschen die Sicherheit? Und, welche Bedingungen fördern hingegen Sicherheit in Bezug auf Demenz? Was kann jeder tun, um die eigene Sicherheit zu fördern? Was können andere tun, um Sicherheit zu fördern?

Eingeladen sind Menschen, die den Alltag mit einer Demenz kennen ebenso wie Menschen, die noch wenig Erfahrungen haben, sich unsicher fühlen oder nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen. Die Mitarbeiterinnen des Modellprojekts wollen sich mit verschiedenen Menschen austauschen und Bedingungen kennenlernen und besprechen, die das Gefühl von Sicherheit bei Demenz fördern können und damit die Teilhabe von Betroffenen am Alltagsleben erleichtern, sichern und unterstützen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Caritas-Fachstelle Demenz, Gabriela Wolpers und Anika Hagedorn Telefon 0211/22 08 49 55.