Verkaufsoffener Sonntag Hilden

27.03.2019

Vier Termine in 2019

Viermal in 2019 ist wieder verkaufsoffener Sonntag in Hilden. Die Händler laden zum Shopping, Bummeln und Stöbern ein. Erfahrungsgemäß strömen die Menschen in die Innenstadt und genießen es, auf Entdeckungstour in die teilnehmenden Geschäfte einzukehren.

Die Termine:

  • Am 5. Mai 2019 findet die Laufsteg-Schau Hilden à la Mode statt. Dieser verkaufsoffene Sonntag steht ganz im Zeichen der Fashion-Trends im Sommer 2ß19. Professionelle Models zeigen auf der Showbühne, was Sie und Er in dieser Saison tragen. Zusätzlich sind an diesem Wochenende das Weindorf auf dem Ellen-Wiederhold-Platz sowie der Blumen- und Pflanzenmarkt Hildener Frühling auf der Mittelstraße eröffnet.

  • Am 14. und 15. September 2019 ist wie in jedem Spätsommer wieder Hildener Autoschau. Bei der "kleinen IAA an der Itter" stellen Autohändler aus Hilden und Umgebung ihre aktuelle Modellpalette aus. An diesem Wochenende ist verkaufsoffener Sonntag inklusive. 

  • Büchermarkt und Kultursonntag am 3. November 2019.

  • Weihnachtsmarkt am 1. Dezember 2019.

Hilden Autoschau
Im September findet die nächste Hildener Autoschau statt, inklusive verkaufsoffener Sonntag

Das Hildener Stadtmarketing zeichnet für die Organisation der verkaufsoffenen Sonntage verantwortlich.

Der Stadtrat stimmt über die Termine ab, die Stadtmarketing vorgibt. Im vergangenen Jahr gab es noch eine unsichere Rechtslage über die verkaufsoffenen Sonntage in Hilden - wie in anderen Städten auch. Denn die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte regelmäßig gegen einzelne Verkaufssonntage geklagt, um ihre Mitglieder, bzw. die Mitarbeiter in den Kaufhäusern und Geschäften vor der zusätzlichen Belastung zu schützen. 

Die Genehmigung von verkaufsoffenen Sonntagen ist nach aktueller Gesetzeslage an bestimmte Bedingungen geknüpft. 

Die Öffnung solle zum Beispiel:

  • im Zusammenhang mit örtlichen Festen, Märkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen stehen,
  • dem Erhalt, der Stärkung oder der Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebot sowie
  • dem Erhalt, der Stärkung oder der Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche dienen,
  • zur Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren beitragen.

Der Anlass zum verkaufsoffenen Sonntag in Hilden müsse "ein öffentliches Interesse" widerspiegeln, das über die allgemeinen Umsatz- und Erwerbsinteressen hinausgeht und letztlich nur in der individuellen Situation der Kommune wurzeln kann, so formulierte es einst die Stadtverwaltung in der Beschlussvorlage. 

Diese Voraussetzungen seien bei diesen Traditionsterminen 2019 erfüllt, finden Stadtmarketing, die Rats-Mehrheit und die Stadtverwaltung. "Wir sind sicher, dass die wir rechtlich auf der sicheren Seite sind", erklärt Stadtmarketin-Geschäftsführer Volker Hillebrand auf Anfrage. Dennoch bleibt abzuwarten, ob sich ver.di in Einzelfällen noch Klage erheben wird. 

Die Gewerkschaft ver.di fordert eine Besucherprognose. Diese solle aussagen, ob mehr Menschen wegen des Anlasses (also Autoschau, Büchermarkt und Weihnachtsmarkt) oder zum Shopping in die Innenstadt kommen.

Wenn es nach der NRW-Landesregierung geht, sollen sogar acht verkaufsoffene Sonntage pro Stadt und Jahr möglich sein. Das hält Volker Hillebrand in Hilden für zu viel: "Vier Sonntag, und gebenenfalls ein weiterer. Das sollte genügen."