Sind Garagen nur für Autos da?

05.12.2018

Soll Zweckentfremdung bestraft werden, während Parkplätze auf der Straßen fehlen?

Die Parkplatzsuche in Hildener Wohnvierteln kann manchmal genauso lange dauern wie die Anfahrt. Natürlich ist es nervig, mehrfach „um den Pudding“ zu kreisen, bis man endlich eine Lücke entdeckt hat. Und nicht nur die verzweifelten Sucher, sondern auch Feuerwehr und Reinigungsfahrzeuge haben manchmal ihre liebe Not mit den „verparkten“ Straßen.

Da stellt sich die Frage: Gibt es zu wenig Stellplätze für zu viele Anwohner, bzw. deren Autos?
Oder könnte es auch daran liegen, dass viele Anlieger eine Garage haben – diese aber nicht nutzen?

Wer kennt das nicht: Die hauseigene Garage ist auch ein idealer Ort, um nicht nur das Fahrzeug unterzubringen, sondern auch Fahrräder, Möbel oder allerlei Gerümpel, für das im Haus leider kein Fleckchen mehr frei ist. Mancheiner macht aus der Garage sogar einen Hobby- oder Fitnessraum. 

Doch ist das im Sinne des Erfinders? Die Stadt Niederkassel bei Bonn sagt eindeutig „Nein“ und spricht in einer Pressemitteilung Klartext.