Fridays for Future: Eine Klimaschutz-Bewegung spaltet die Nation

15.03.2019

„Demonstrieren OK, aber bitte in der Freizeit“ vs. „Dann merkt‘s doch keiner!“

Für die einen sind sie Kämpfer für die Rettung des Planeten, für die anderen einfach nur „Schulschwänzer“. Am 15. März organisierten Schüler die bislang größte Demo „Fridays for Future“, um die Politiker wachzurütteln. „Der Klimawandel ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft“, heißt es auf der Internetseite der Bewegung. „Gleichzeitig sind wir die letzte Generation, die einen katastrophalen Klimawandel noch verhindern kann. Doch unsere Politiker*innen unternehmen nichts, um die Klimakrise abzuwenden. Die Treibhausgas-Emissionen steigen seit Jahren, noch immer werden Kohle, Öl und Gas abgebaut. Deswegen gehen wir freitags weder in die Schule noch in die Uni. Denn mit jedem Tag, der ungenutzt verstreicht, setzt ihr unsere Zukunft aufs Spiel!“

Eine konsequente Haltung, die so manchen angesprochenen Politikern nicht gefällt...

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