Bestattungsvorsorge: Schon zu Lebzeiten an die Beerdigung denken

Formalitäten frühzeitig klären – mehr Zeit für die Trauer

Der Tod ist oftmals noch ein Tabuthema, über das man nicht gerne spricht. Daher machen sich viele Menschen auch keine Gedanken darüber, was gemacht werden muss, wenn der Ernstfall eingetreten ist. Oder wenn ein Mensch vor seinem Tod plötzlich so schwer erkrankt oder pflegebedürftig wird, dass er nicht mehr geschäftsfähig ist. Und wenn es „plötzlich“ soweit ist, haben die Hinterbliebenen weniger Zeit zum trauern, weil sie sich um Formalitäten kümmern müssen.
Wie in vielen Lebensbereichen, so gilt es auch im Beerdigungsfalle daher, eine gute Vorsorge zu betreiben – und zwar noch zu Lebzeiten.

Viele Fragen gibt es zu klären:

  • Wie soll die Beerdigung finanziert werden?
  • Was muss alles beachtet werden (Auswahl Grabstein, Liegeplatz auf dem Friedhof, Todesanzeige, Einladungsliste für Trauergäste etc.)?
  • Auf welche Art möchte der Klient beerdigt werden (Urnenbestattung, Baumbestattung, traditionelle Erdbestattung)? 
  • Wer kümmert sich im Todesfall um die Formalitäten?


Der Bestatter des Vertrauens steht zu diesen uns anderen Fragen mit Rat und Tat zur Seite.

Sterbegeldversicherung

Eine Möglichkeit, die Beerdigung frühzeitig zu finanzieren, ist die Sterbegeldversicherung. Dazu kann der Klient in Monatsraten oder durch eine Einmalzahlung einen Betrag bei der Versicherung einzahlen, der die Kosten abdecken soll. Die Höhe richtet sich nach dem Alter des Versicherten, dem Versicherungsbeginn, dem Gesundheitszustand und den zu erwartenden Kosten – Beerdigung, Sarg, Grabstein, Trauerfeier etc. Im Falle des Todes erhalten die Angehörigen das entsprechende Sterbegeld und müssen sich keine Gedanken mehr über die Finanzierung machen.

Vorsorgevertrag

In einem Bestattungsvorsorgevertrag kann der Klient festlegen und vereinbaren, welche Leistungen das Bestattungsinstitut zu erbringen hat. Ein persönliches und intensives Gespräch kann alle Fragen klären. Die Bestatter sind sensibel und erfahren genug, um alle Wünsche ausreichend zu berücksichtigen, etwa wenn religiöse oder ethische Grundsätze eingehalten werden sollen. Anschließend erstellt der Dienstleister sein Angebot. Bestimmte Kosten können in der Regel schon zu Lebzeiten beglichen werden, damit die Finanzierung im Todesfall abgesichert ist. 
Ein verlässlicher Angehöriger sollte als Ansprechpartner für das Bestattungsinstitut benannt werden – am besten mit einer Bestattungsverfügung. Auch das ist wichtig, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. 
Sollte es keine Angehörigen geben, wird sich im Beratungsgespräch eine alternative Vorsorgeregelung finden.