100 Jahre AWO: Eine kleine Geschichtsstunde

03.12.2019

Talk im roten Sessel

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) feiert in diesem Jahr einen runden Geburtstag. Gegründet wurde der Wohlfahrtsverband 1919 und so wird die Awo 100 Jahre alt. Anlass auch für den Langenfeld Ortsverein, den Geburtstag mit einer besonderen Veranstaltung zu würdigen. Bürgermeister Frank Schneider hob in seinem Grußwort hervor, dass die Awo eine "verlässliche Partnerin der Stadt" sei. Mit ihren Angeboten ist sie an der Seite der Menschen, die Hilfe und Unterstützung brauchen. Die Awo steht aber auch für neue Ideen und Angebote und beteiligt sich, die sozialen Dienstleistungen in Langenfeld sicherzustellen. Für Klaus Kaselofsky, Vorsitzender der Langenfelder Awo, waren die anerkennenden Worte eine gute Vorlage, zum Talk am roten Sessel überzuleiten.

Dort hatte Elfie Steckel als Moderatorin Platz genommen. Als Journalistin und Kennerin der Langenfelder Szene führte sie humorvoll und sachkundig die Talkgäste durch den Abend. So konnte Winfried Graw als früherer Beigeordneter und Stadtkämmerer sich erinnern, wie sich das soziale Langenfeld seinerzeit um die Menschen kümmerte und welche Bedeutung die Awo als Träger sozialer Dienste in Langenfeld hatte. Marlies Lüth, ehemalige stellvertretende Bürgermeisterin, Abgeordnete im Kreistag Mettmann und stellvertretende AWO-Vorsitzende Langenfeld, konnte nicht nur die politischen Zusammenhänge gut erklären, sondern auch Anekdoten aus der kommunalpolitischen Arbeit beisteuern.

Kurt Jaegeler, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales und Ordnung, beleuchtete die Verhältnisse der aktuellen Daseinsfürsorge und sozialen Sicherung. Die jüngere Seite der Awo wurde durch Matthias Beck, stellvertretender Vorsitzender der Awo und Freya Moormann-Eschenfelder, Kursleiterin, vertreten. Sie warfen Blicke auf das Jugendwerk und die Gesundheitsangebote bei der Awo. Dank der Rückfragen und spontanen Einwürfe von Elfie Steckel wurde der Talk nicht langweilig. So hatte auch Manja Sunkel, Leiterin des Seniorenzentrums Karl-Schröder-Haus, Gelegenheit, ihre Erfahrungen zur Versorgung der älteren Menschen zu erläutern. Aufgaben, die in der heutigen Zeit und aufgrund der demografischen Entwicklung immer schwieriger werden. Maria Röhl, als Älteste in der Runde, kennt die AWO seit Jahrzehnten. Sie war Leiterin der Begegnungsstätte und Mitglied in Gruppen wie den Tanzmäusen, sodass sie "aus dem Nähkästchen erzählen" konnte. Als tragende Säule der Awo vor Ort ist sie heute noch sehr gefragt und eine wichtige Persönlichkeit für die Awo in Langenfeld.

Die musikalischen Beiträge von Cinzia Sollai mit Chansons und Liedern gaben dem Abend einen festlichen Charakter. Nicht zuletzt ermunterte Elfie Steckel auch das Publikum, sich an den Gesprächen zu beteiligen. Auf diese Weise gab es noch den einen oder anderen Hinweis zur Awo sowie Gesprächsstoff für den gemütlichen Ausklang.

 

Quelle: Awo Langenfeld
Foto: Marlene Cleven

 

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