Ein Trauma ist eine Wunde. Es gibt körperliche und seelische Wunden: Zwei Drittel der Menschen, die den Zweiten Weltkrieg erlebt haben, haben traumatische Erfahrungen machen müssen. Auch viele andere Menschen haben Traumata erlitten: durch sexuelle Gewalt, Unfälle, die Bürgerkriege in Südosteuropa, als Augenzeugen oder durch andere tiefgreifende Erlebnisse. Diese traumatischen Erfahrungen haben für die meisten Betroffenen - und ihre Nachfahren! - häufig schwerwiegende langfristige Folgen. Zahlreiche Flüchtlinge, die zu uns gekommen sind, haben traumatische Erfahrungen gemacht - in ihren Heimatländern und/oder auf der Flucht. Das hinterlässt Spuren.
Folgen von Traumata kennen und deuten zu lernen, ist wichtig und erleichtert das Verständnis der Flüchtlinge. Es hilft, Umgangsweisen mit Flüchtlingen und anderen traumatisierten Menschen zu finden. Welche Auswirkungen haben jedoch Traumata auf die nächste(n) Generation(en)? Auf die Gesellschaft?

Referentin ist Gitta Alandt, Kreative Leibtherapeutin, Kreative Traumatherapeutin, Musiktherapeutin, Kreative Gerontotherapeutin nach SMEI, Fachkraft für Gerontopsychiatrie, Projektleitung Alter und Trauma.

Kursnummer: 52700205

Startdatum: 21. März 2017
Die Gebühr beträgt 12 Euro

Infos und Anmeldung:

Evangelische Erwachsenenbildung Hilden, Martin-Luther-Weg 1c

Telefon 02103/53948

E-Mail spramann@eeb-hilden.de

www.eeb-hilden.de