Zwei Generationen – eine Ausstellung

Hans-Jürgen Rische (77) und seine Enkelin Jana (14) aus Hilden teilen eine Leidenschaft: malen. Und was sie dahei erschaffen, zeigen sie in einer gemeinsamen Ausstellung im CBT-Wohnhaus St. Franziskus, Eichenfeldstraße 21 in Langenfeld.

Zwei Talente in einer Familie: Hans-Jürgen Rische ließ sich vor über 40 Jahren von Dieter Lucas-Larsen inspirieren: „Ich habe immer seine großartigen norddeutschen Landschaften bewundert. So müsste man malen können!“ Sein Vorbild ermunterte ihn mit dem Motto: „Malen kann jeder!“ Und so studierte Hans-Jürgen Rische einige Semester Akt- und Portrait-Malerei beim Düsseldorfer Kunstmaler Adolf Thelen, Farblehre und Bildgestaltung an der Kunstakademie sowie japanische Tuschmalerei bei der VHS. Im Atelier von Lucas Larsen vertiefte er seine Kenntnisse in Ölmalerei. „Eine feste Kunstrichtung habe ich nie eingeschlagen. Ich habe gemalt, was mir Spaß machte“, sagt der Künstler.

Hans-Jürgen und Jana Rische stellen im CBT-Wohnhaus Langenfeld aus

Seine künstlerische Gabe hat er offenbar weiter vererbt: Enkelin Jana malte und zeichnete bereits im Kindergarten St. Marien, wo ihre kreative Entwicklung gefördert wurde: „Ich lernte verschiedenste Materialien und Techniken wie sticken, stricken, weben, töpfern, zeichnen, malen, kleistern und nähen kennen.“

Und wenn die Großeltern zu Besuch waren, schwang sie mit Opa den Farbpinsel. In der Hildener Kinderkunstschule KuKuK und im Kinderatelier Banse eignete sich Jana weitere Fertigkeiten an. „Wenn mir langweilig ist, greife ich meistens zu Stift und Papier. In der Schule lerne ich immer mehr über bestimmte Techniken und führe sie zu Hause weiter“, erzählt die Bonhoeffer-Schülerin. „Besonders gerne zeichne ich mit Bleistift, Zentangle und ab und zu auch Comicfiguren und Graffiti.“
Jetzt hat sich das Gespann zusammengetan und eine generationenübergreifende Ausstellung erarbeitet. Die Langenfelder Künstlerin Sigrid Shafagh, eine Freundin der Familie, stellte den Kontakt zum Stadtteilcafé im CBT-Begegnungszentrum her.
Die gemeinsame Ausstellung wird am Freitag, 21. April, um 15.30 Uhr eröffnet. Nach der Vernissage können die Bilder bis zum 26. Juni freitags bis dienstags von 9 bis 16 Uhr sowie mittwochs und donnerstags von 9 bis 14 Uhr besichtigt werden.
Foto: privat