Über 40 Jahre lang lebte der Zeichner Joachim Klinger in Hilden. Zum 85. Geburtstag widmet ihm das Wilhelm-Fabry-Museum eine „Hommage an das Leben“.
Bereits in der Schule trug der Künstler den Spitznamen "Max", angelehnt an gleichnamigen berühmten Maler, Radierer und Bildhauer aus Leipzig. Zunächst aber studierte Joachim Klinger das Fach Jura und war anschließend im Düsseldorfer Kultusministerium verantwortlich für Theater, Film und Internationales. Nebenher zeichnete und malte er Menschen, Landschaften, Puppenspieler sowie Dompteure, Clowns und Jongleure aus der Zirkuswelt. Die Werke entstanden abends zur "Malzeit", während ihm seine Frau inspirierende Texte vorlas.
Auch als Karikaturen und Autor machte er sich einen Namen.
Das Wilhelm-Fabry-Museum zeigt nun ausgewählte graphische und literarische Arbeiten aus verschiedenen Zyklen und Werkabschnitten.
Zur Eröffnung am 5. März ab 11 Uhr spricht Bürgermeisterin Birgit Alkenings die Begrüßungsrede. Die Kunsthistorikerin Dr. Sandra Abend spricht über Klingers Gesamtwerk. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei.
Nach der Vernissage kann die Ausstellung bis zum 23. April besichtigt werden. Der Eintritt kostet dann 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs und freitags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 15 bis 20 Uhr, samstags von 14 bis 17 Uhr, sonntags von 11 bis 13 und 14 bis 18 Uhr. Karfreitag, 14. April, geschlossen.